Newsletter der Katholischen
Erwachsenenbildung Deutschland

Unmöglichkeiten sind Ausflüchte
anemisch steriler Gehirne.
Schaffen wir Möglichkeiten!
Hedwig Dohm

Vielleicht etwas ungewöhnlich verabschiede ich mich heute von Ihnen in die Sommerpause. Aber Urlaub kann dabei helfen, dass die Gedanken wieder etwas freier, beweglicher und größer werden als in dem doch häufigen „Klein-Klein“ unseres Alltags. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten und erholsamen Sommer.

Die KEB-Geschäftsstelle bleibt vom 06.08. bis 24.08.2018 geschlossen.

In diesem Newsletter:

Aus der KEB
• Save the date! „Jede Stimme zählt – Die Europawahl 2019 und die aktive EU-Bürgerschaft“
• Die jährliche Fachkonferenz „Zusammenarbeit mit der Katholischen Militärseelsorge und der Bundeswehr“
Von den Mitgliedern
• Online-Kurs “Der Mensch im digitalen Zeitalter”
• Streiter für die Erwachsenenbildung – Prof. Dr. Ernst Leuninger gestorben
• Neues Fernstudium Erwachsenenbildung
• Die KEB Bayern wird 60 Jahre alt
• Katholisches Hilfswerk gewinnt Preis für Online-Kommunikation
• Brigitte Vielhaus ist neue Bundesgeschäftsführerin der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands
• Elternbriefe du+wir jetzt auch als App
• KBW Erding: Die Kulturkarte – ein Geschenk für die Bürgerinnen und Bürger
Fachtagungen der Katholischen Erwachsenenbildung
• Forum ethisch-nachhaltiges Investment
• RELIGIÖSE MINDERHEIT – KULTURELLER MEHRWEHRT – WIE PRÄGT RELIGION EUROPA?
Aus der Ständigen Fachkonferenz berufliche Bildung
• Unterstützungsangebot “MitArbeit” vorgestellt
• Assistierte Ausbildung verlängert
• Sozialer Arbeitsmarkt – Anforderungen des DGB
• Alltagsrassismus und Rechtspopulismus
• „Rassismus in der Arbeitswelt“ – Plakat und Handreichung
• Sicherung des Lebensunterhalts für Geflüchtete während einer Ausbildung
• Ausbildungsförderung von Flüchtlingen
• Kostenlose Initiative für Flüchtlinge: jobbörse-stellenangebote.de
• Grundbildung in der Jugendsozialarbeit. Chancen, Hürden, Möglichkeiten
• Arbeit im Wandel – Konsequenzen für Grundbildung
• Fachtagung „Digital Abgehängt? – Benachteiligte Jugendliche und Fachkräfte der Jugendsozialarbeit im
Spannungsfeld alter Probleme und neuer Herausforderungen“
• Geflüchtete stärken – Handreichung für die Präventionsarbeit im religiös-extremistischen Kontext
• Talente sichtbar machen – Validierung als neuer Weg in der Berufsbildung
Bundespolitische Informationen
• “Einstieg Deutsch” – Fördergelder bis Ende 2018 beantragen
• Regierung will Sonderprogramm für Flüchtlinge im Bundesfreiwilligendienst auslaufen lassen
• Bildung in Deutschland boomt – 17,1 Millionen Teilnehmer
• Bundesprogramm “Demokratie leben!” wird entfristet
• Die Engagementwoche vom 14. bis 23.09.2018 – Zuschüsse möglich
• Vielfalt des zivilgesellschaftlichen Engagements zeigen: Wettbewerb gestartet
• Engagement
• Bundeskonferenz Bildungsmanagement 2018
• Linke: BMBF hat Etat nicht ausgeschöpft
• “Wahre Welle” für die Bildung
• Offener Online-Kurs für die Erwachsenenbildung in Österreich
Kirchenpolitische Informationen
• Die katholische Kirche einigt sich mit der GEMA auf neuen Gesamtvertrag
• Dr. Andrea Rübenacker wird neue Geschäftsführerin des Katholischen Medienhauses
• Gott im Abseits – Gott im Knast“
Europapolitische Informationen
• Neue Programmgeneration »Europa für Bürgerinnen und Bürger «ab 2021
• LLLAwards 2018: Call for applications
• More funding for non-formal adult education in the future Erasmus+ programme!
• Erasmus ab 2021 – Der Verordnungsvorschlag
• Angekommen in Deutschland – Was nun? Europäische Impulse zur gesellschaftlichen Teilhabe von
Geflüchteten und Migrant*innen
• Der Europäische Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) geht in zweite Runde
Stellenausschreibungen

Aus der KEB

Save the date! „Jede Stimme zählt – Die Europawahl 2019 und die aktive EU-Bürgerschaft “

Am 4.-5. Dezember 2018 in Brüssel.
Im Mai 2019 finden die Wahlen zum 9. Europäischen Parlament statt. Dadurch bietet sich für rund 400 Millionen wahlberechtige Bürger*innen europaweit, die Möglichkeit die Politik der Europäischen Union entscheidend mitzubestimmen. Leider nehmen zahlreiche Wähler*innen diese Gestaltungsmöglichkeit regelmäßig nicht an. Der katholischen Jugend- und Erwachsenenbildung sind diese Schwierigkeiten die EU zu vermitteln und zur Teilnahme an den sich bietenden Partizipationsmöglichkeiten zu animieren aus der alltäglichen Arbeit gut bekannt. Die Frage wie die Europäische Union im Vorfeld der Europawahl und darüber hinaus besser vermittelt werden kann, verdient eine vertiefte Betrachtung. Die Träger des Europabüros für katholische Jugendarbeit und Erwachsenenbildung laden Sie daher sehr herzlich zu seiner Fachtagung ein.
Bitte merken Sie sich die Veranstaltung bereits in Ihrem Terminkalender vor. Eine detaillierte Einladung mit Möglichkeit zur Anmeldung folgt.

Zusammenarbeit mit der Katholischen Militärseelsorge und der Bundeswehr

Die jährliche Fachkonferenz „Zusammenarbeit mit der Katholischen Militärseelsorge und der Bundeswehr“ veranstaltet von AKSB und KEB Deutschland findet am Donnerstag, 6. September 2018, 10.45 bis 16.00 Uhr im Bonifatiushaus in Fulda statt.
Bitte melden Sie sich bis zum 24. August 2018 online unter folgenden Link an.

Von den Mitgliedern

Online-Kurs „Der Mensch im digitalen Zeitalter“

In unserem Online-Kurs „Der Mensch im digitalen Zeitalter“ beschäftigen wir uns mit den drängenden Fragen unserer Zeit. Was bedeutet Digitalisierung für unser Zusammenleben? Was bedeutet es, wenn IT-Konzerne mehr über mich wissen, als enge Vertraute? Und ganz praktisch gefragt: Wie kann ich mich z. B. vor der Datensammelwut von IT-Konzernen schützen? Die Themenfelder reichen von Fragen nach der Zugangsgerechtigkeit über rechtliche Grauzonen im Internet und vieles mehr.
Der Kurs ist für eine Online-Nutzung konzipiert, sprich er kann komplett bequem von Zuhause aus am PC oder Tablet besucht werden.
Ab 16. Oktober 2018 wird er freigeschaltet. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit an diesem Tag in Rosenheim eine Einführungsveranstaltung zu besuchen.
Anmeldung

Streiter für die Erwachsenenbildung – Prof. Dr. Ernst Leuninger gestorben

Am 9. Juni 2018 verstarb der langjährige Förderer und Streiter für die Erwachsenenbildung Herr Ehrendomherr Prof. Dr. Ernst Leuninger im Alter von 84 Jahren in Limburg.
Ernst Leuninger wurde am 5. November 1933 in Köln geboren. Nach seinem Theologiestudium an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt und an der Universität München wurde er am 8. Dezember 1959 im Limburger Dom zum Priester geweiht.
In den folgenden Jahren übernahm Ernst Leuninger immer wieder Dienste, die man rückblickend als “Pionieraufgaben” bezeichnen kann, denn in vielen Aufgabengebieten galt es, Neues zu schaffen und Organisationsstrukturen zu entwickeln. Nach fast zehnjährigem Engagement übertrug ihm Bischof Dr. Wilhelm Kempf zum 15. Juli 1979 das Dezernat Erwachsenenarbeit, das unter seiner Leitung ausgestaltet wurde. Die Vielfalt der Erwachsenenarbeit schlug sich u. a. in den Programmen des Dezernates, der Bildungswerke und Bildungshäuser, der Familienbildungsstätten, der Katholischen Akademie Rabanus Maurus, der Frankfurter Sozialschule und im Programm der Fachstelle für Büchereiarbeit im Bistum Limburg nieder. Federführend war er seit 1970 für das Fortbildungsprogramm “Theologie im Fernkurs” der Diözese tätig. Es traf ihn persönlich schwer, als im Zug der Sparmaßnahmen sein Dezernat zu breiten Einsparungen gezwungen wurde, auch deshalb, weil er sich um das Wohl und die Zukunft seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgte.
Im Jahr 2010 erhielt er das Bundesverdienstkreuz. Als Beauftragter von Bischof Dr. Franz Kamphaus für Bosnien und Kosovo setzte er sich für den Wiederaufbau von Häusern und Kirchen in der Erzdiözese Sarajevo ein. In Anerkennung seiner Verdienste ernannte ihn Vinko Kardinal Puljic 1999 zum Ehrenkanonikus der Kathedrale von Sarajevo. Ein Jahr später wurde er Ehrendomherr der Limburger Domkirche. Das Requiem fand am 15. Juni 2018 im Hohen Dom zu Limburg statt. Anschließend erfolgte die Beisetzung auf dem Domherrenfriedhof.

Neues Fernstudium Erwachsenenbildung

Mehrere kirchliche Träger aus Mitteldeutschland bieten ab Mai 2019 ein Fernstudium Erwachsenenbildung an. Einer der Veranstalter ist die Katholische Erwachsenenbildung im Land Sachsen-Anhalt e.V.
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich erwachsenenpädagogisch qualifizieren möchten und gemeinsam mit anderen praxisorientiert lernen wollen. Das Fernstudium ist durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht zugelassen. Alles Weitere finden Sie hier im Flyer.

Die KEB Bayern wird 60 Jahre alt

Die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) Bayern wird 60 Jahre alt. Das Jubiläum wurde am 6. Juli 2018 mit einem Festakt in der Katholischen Akademie Bayern in München und einem Gottesdienst in der benachbarten Pfarrkirche St. Sylvester gefeiert. Der bayerische Kultusminister Bernd Sibler (CSU) würdigte in einem Gespräch mit dem KEB-Vorsitzenden Dr. Florian Schuller als Engagement des Verbands. Mit einem breiten Spektrum an Angeboten eröffne die katholische Erwachsenenbildung den Menschen im Freistaat die Möglichkeit, sich zusätzliche Kenntnisse anzueignen und sich fundiert eine eigene zu verschiedensten gesellschaftlichen, politischen oder theologischen Themen zu bilden.
Lesen Sie auch hier.

Katholisches Hilfswerk gewinnt Preis für Online-Kommunikation

(KNA) Das Katholische Missionswerk missio hat den Deutschen Preis für Online-Kommunikation 2018 in der Kategorie Website gewonnen. Mit der Auszeichnung würdigte die Jury die Neugestaltung der Seite www.missio-hilft.de. Mit geehrt wurden die Agenturen “Jungmut” und “AZ Fundraising”, die an der Neufassung der Seite beteiligt waren.
Der Deutsche Preis für Onlinekommunikation würdigt Leistungen in der digitalen Kommunikation. Er wird vom Magazin “pressesprecher” und “Quadriga Media Berlin” verliehen.

Brigitte Vielhaus ist neue Bundesgeschäftsführerin der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e.V. hat zum 1. Juli neben Jutta Laege als neue Chefredakteurin der Mitgliederzeitschrift „Frau und Mutter“ einen weiteren Personalwechsel in einer Leitungsfunktion vorgenommen: Brigitte Vielhaus folgt als Bundesgeschäftsführerin auf Beate Kruse, die in den Ruhestand gegangen ist.
Vielhaus, geboren 1959 (Alter: 58) in Ratingen, machte 1984 ihren Abschluss lic.theol. in Theologie und Philosophie. Seit 1987 ist sie in der kfd-Bundesgeschäftsstelle tätig, zunächst als Assistentin des Generalpräses, später als Bildungsreferentin mit Schwerpunkt Ökumenische Dekade „Solidarität der Kirchen mit den Frauen“. In ihre erste Führungsposition wechselte sie 2001 als Leiterin der Abteilung Verbandliche Projekte, 2007 übernahm sie die Leitung der Abteilung Theologie/Kirche.

Elternbriefe du+wir jetzt auch als App

Ab sofort sind die Elternbriefe du+wir auch als App verfügbar: Die 45 Briefe, die Eltern von der Geburt bis zum 9. Geburtstag ihrer Kinder vertrauensvoll und wertschätzend begleiten, werden im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz von der Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung (AKF), dem Fachverband für Familienbildung und Familienpastoral in der katholischen Kirche in Deutschland, herausgegeben.
Links zum App Store und zu Google Play sind unter www.elternbriefe.de zu finden.

KBW Erding: Die Kulturkarte – ein Geschenk für die Bürgerinnen und Bürger

Über 300 Personen haben in und um Erding die neue Kulturkarte schon genutzt. Sie verspricht ein Erfolgsmodell zu werden.Im Jahr 2016 wartete die VHS Erding mit einer neuen Idee auf: Es handelte sich dabei um die Kulturkarte, mit der Ermäßigungen bei Bildungsveranstaltungen erhalten werden können. Die Grundidee war, dass bei der Buchung eines größeren VHS-Kurses gegen eine Schutzgebühr von 10 Euro eine solche Kulturkarte erworben werden kann, mit der dann bei den meisten übrigen Vorträgen der VHS Erding kein Beitrag mehr erhoben wird. Ohne Buchung eines VHS-Kurses kostet die Kulturkarte 39 Euro, für junge Menschen unter 26 Jahren sowie Sozialcard-Inhaber/innen sogar nur 5 Euro. An dieser Idee beteiligte sich das KBW Erding sofort. Ebenso die Stadtbücherei und die Stadthalle in Erding sind mit von der Partie. So können Inhaberinnen und Inhaber der Kulturkarte auch bei den beteiligten Partnern Veranstaltungen zu ermäßigten Konditionen besuchen. Mittlerweile sind über 300 Kulturkarten verkauft worden, mit steigender Tendenz – ein riesiger Erfolg!
Auch Kooperationen zwischen den beteiligten Institutionen finden nun vermehrt statt: so die Fotoausstellung „Exodus“ über das Verschwinden der Christen aus dem Nahen Osten, die auch als Innovatives Projekt von der KEB München und Freising gefördert wurde. Die Kulturkarte dient der gemeinsamen öffentlichen Darstellung der verschiedenen lokalen Bildungsträger, ist aber in erster Linie ein Geschenk an die Bürgerinnen und Bürger, denen der Zugang zum vielfältigen Bildungsangebot in Stadt und Landkreis Erding dadurch erleichtert wird.

Fachtagungen der Katholischen Erwachsenenbildung

Forum ethisch-nachhaltiges Investment

Strategien für die Geldanlage aus kirchlicher Verantwortung am 19. September 2018
Die Tagung „Strategien für die Geldanlage aus kirchlicher Verantwortung“ lädt kirchliche Investoren aus Diözesen, Pfarrgemeinden, Orden, Hilfswerken und Verbänden ein:
• christliche Ansprüche an den Umgang mit Geld zu diskutieren,
• sich über unterschiedliche Anlageoptionen zu informieren,
• sich über Erfahrungen und Erfolge bisheriger Anlagestrategien auszutauschen,
• Impulse und Anregungen für die eigene Praxis mitzunehmen.
Das Katholisch-Soziale Institut, die Akademie Franz Hitze Haus, das Sozialinstitut Kommende und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) laden Sie zum Forum ethischnachhaltiges Investment herzlich ein!
Flyer

RELIGIÖSE MINDERHEIT – KULTURELLER MEHRWEHRT – WIE PRÄGT RELIGION EUROPA?

21.-23.11.2018 in Paderborn
Welches gesellschaftliche und friedenstiftende Potential haben Religionen im europäischen Kontext? Sind Religionen reine Privatsache oder sind sie Gesprächspartner “auf Augenhöhe” für Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft? Wie kann den Herausforderungen gemeinsam begegnet werden? Und: Welcher Saft und welche Gestaltungskraft stecken in den christlichen Wurzeln Europas?
Mit einer breiten Auswahl an Vorträgen und einem großen Workshop-Angebot geht das Bonifatiuswerk und die KatHo NRW in ihrem Europakongress den Fragen auf religionsphilosophische, systematisch-theologische, biblisch-exegetische und praktisch-theologische Weise auf den Grund. In diesem 4-D-Blick auf die Herausforderungen Europas gehen Theorie und Praxis Hand in Hand.
https://www.herkunft-hat-zukunft.de/europakongress/

Aus der Ständigen Fachkonferenz Berufliche Bildung

Unterstützungsangebot “MitArbeit” vorgestellt

Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, hat das neue Arbeitsmarktinstrument “MitArbeit” vorgestellt, mit dem Langzeitarbeitslose wieder in reguläre Beschäftigung kommen sollen. Mit 4 Milliarden Euro sollen Menschen, die lange arbeitslos sind, wieder in Beschäftigung kommen.
Lesen Sie hier weiter.

Assistierte Ausbildung verlängert

Der Bundesrat hat der Verlängerung der Assistierten Ausbildung nach §130 SGB III um zwei Ausbildungsjahrgänge zugestimmt. Nach Auffassung des Bundesrates hat sie sich als wirkungsvolles betriebsnahes Instrument für die Verbesserung des Ausbildungserfolges bewährt. In einer Stellungnahme formulierten die Vertreter der Länder das Ziel, die Assistierte Ausbildung in diesem Zeitraum in ein unbefristetes Regelinstrument zu überführen. Das bestehende Fachkonzept solle dahingehend fachlich-inhaltlich weiterentwickelt werden.
https://www.ueberaus.de/wws/27022494.php

Sozialer Arbeitsmarkt – Anforderungen des DGB

(BAG KJS) Die Zahl der Arbeitslosen insgesamt sinkt erfreulicherweise weiter. Weniger Menschen werden langzeitarbeitslos. Wer jedoch bereits langzeitarbeitslos ist, profitiert nicht von der günstigen Entwicklung des Arbeitsmarktes. Die Anzahl derjenigen, die aus der Langzeitarbeitslosigkeit heraus eine Beschäftigung finden, sinkt sogar. Den damit bestehenden Handlungsbedarf hat auch die Politik erkannt. CDU/CSU und SPD haben im Koalitionsvertrag vereinbart, für bis zu 150.000 Langzeitarbeitslose Arbeitsplätze schaffen zu wollen. Der DGB hat konkrete Vorschläge erarbeitet, wie das angekündigte, neue Förderinstrument „Teilhabe am Arbeitsmarkt für alle“ ausgestaltet werden sollte.
Lesen Sie hier weiter.

Jugendsozialarbeit: Alltagsrassismus und Rechtspopulismus

13.11.2018 Frankfurt
(BAG KJS) Ob in Politik, sozialen Medien, Fernsehen oder Musik – Tendenzen zu verstärktem Populismus, Alltagsrassismus und zur Radikalisierung bringen neue gesellschaftliche Herausforderungen mit sich. Aufgrund dieser aktuellen problematischen Entwicklungen ist eine Auseinandersetzung mit demokratischen Werten und Menschenrechten sowie der Verantwortung der Jugendsozialarbeit unabdingbar. Zwei wissenschaftliche Vorträge liefern Impulse zu der Fragestellung, warum die Jugendsozialarbeit sich mit wachsendem Populismus und Rechtsextremismus auseinandersetzen muss und welchen Beitrag sie zur Demokratiebildung leisten
Lesen Sie auch hier.

„Rassismus in der Arbeitswelt“ – Plakat und Handreichung

Was verbindet Ihr mit dem Thema Rassismus? Und was ist eigentlich „othering“? Dies sind zwei von vielfältigen Fragen, die mit dem Bildungsmaterial angeregt werden. Ansprechend gestaltet bietet das Plakat( Format DIN A0) für Teamende in der Jugendbildungsarbeit ein Medium, um Rassismus in der Arbeitswelt zu thematisieren und Handlungsmöglichkeiten dagegen zu entwickeln. Die Handreichung bietet methodisch-didaktische Hinweise zum Einsatz des Plakats, ein Glossar, sowie Tipps zu Informations- und Beratungsangeboten.
Download unter unseren Publikationen: Link
Bestellung: kostenfrei beim Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN unter bildung@arbeitundleben.de

Sicherung des Lebensunterhalts für Geflüchtete während einer Ausbildung

(BAG KJS) Das Thema „Ausbildung“ ist momentan ein zentrales Thema in der Beratung, insbesondere die Absicherung des Lebensunterhalts für junge Menschen mit Aufenthaltsgestattung oder Duldung während dieser Zeit. Der Paritätische hat dazu eine Arbeitshilfe veröffentlicht. In der Arbeitshilfe geht es um das „Förderloch“, das in vielen Fällen dazu führt, dass Schüler/-innen oder Auszubildende weder Leistungen der Ausbildungsförderung noch der Sozialhilfe erhalten und daher ihre Ausbildung absurderweise abbrechen müssen.
Lesen Sie hier weiter.

Ausbildungsförderung von Flüchtlingen

(hib/CHE) Gestattete, also Personen mit Aufenthaltsgestattung, mit guter Bleibeperspektive und Geduldete in einer betrieblichen Berufsausbildung erhalten auch nach 15 Monaten Aufenthalt in Deutschland mit der Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) eine Leistung zur Deckung ihres Lebensunterhalts. Das Problem fehlender Hilfe zum Lebensunterhalt aufgrund einer Ausbildung stelle sich für diese Personengruppe nicht. Das gelte auch für Geduldete in einem Studium, die Bafög-Leistungen beziehen. Das betont die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/2459) auf eine Kleine Anfrage (19/2213) der FDP-Fraktion. Diese hatte nach Förderlücken bei diesem Personenkreis gefragt, die durch Aufnahme einer Ausbildung entstünden. Die Bundesregierung ergänzt jedoch weiter, dass bei Gestatteten und Geduldeten mit unklarer Bleibeperspektive nach 15 Monaten nur eingeschränkte Fördermöglichkeiten bestehen, wenn sie eine Ausbildung oder ein Studium beginnen. Auch deshalb verfolge die Bundesregierung das Ziel, die Asylverfahren schnellstmöglich durchzuführen. Denn wenn das Asylverfahren durch Anerkennung abgeschlossen sei, stünden den Asylberechtigten und anerkannten Flüchtlingen sofort alle Fördermaßnahmen offen, schreibt die Regierung.

Kostenlose Initiative für Flüchtlinge: jobbörse-stellenangebote.de

Seit Anfang des Jahres 2016 bietet www.jobbörse.de als eine der größten Jobbörsen in Deutschland auch “Jobs für Flüchtlinge” an. JOBBÖRSE.de steht nun auch in enger Kooperation mit www.workeer.de, der ersten Ausbildungs- und Arbeitsplatzbörse Deutschlands für Geflüchtete. Alle auf Workeer ausgeschriebenen Stellen werden auch unter www.jobbörse.de/refugees veröffentlicht. In der Bewerberdatenbank befinden sich bereits über 1.700 registrierte Flüchtlinge, die unterschiedliche Qualifikationen und die notwendigen Voraussetzungen für die Aufnahme einer Arbeit mitbringen.
– Monatlich erreichen wir über 1,2 Mio. Besucher und ca. 6,5 Mio. Seitenaufrufe.
– Wir bieten Bewerbern über 1,7 Mio. aktuelle Jobs und Stellenangebote deutschlandweit und international
an.
– Insgesamt listen wir über 245.000 Ausbildungsplätze – über 25.000 Praktikumsplätze – über 260.000
rekrutierende Unternehmen.
Grundbildung in der Jugendsozialarbeit. Chancen, Hürden, Möglichkeiten

Am 16.11.2018 in Frankfurt am Main, Hoffmanns Höfe
Ein konkretes Programm befindet sich noch in Ausarbeitung. Als key note speaker konnten der IB Prof. Dr. Wiebke Riekmann (Hamburg Medical School) und Thomas Bartelt (BMBF) gewinnen.
Arbeit im Wandel – Konsequenzen für Grundbildung

Wandel, Veränderungen von Prozessen und Anforderungen, Auswirkungen der Digitalisierung – all diese Phänomene begegnen uns auch in der Grundbildungsarbeit. Sie verändern die Organisation und die Anforderungen an das Lernen.

Bei der nächsten Tagung im Projekt „Basiskomplus – Basiskompetenz am Arbeitsplatz stärken“ in Mainz am 25.10.2018 möchten der BAK Arbeit und Leben daher vor allem der Frage nachgehen, welche Konsequenzen sich hier für den Grundbildungsbereich und die Qualifizierung für an- und ungelernte Beschäftigte ergeben.
Das detaillierte Programm mit Anmeldemöglichkeit folgt zu gegebener Zeit.

Fachtagung „Digital Abgehängt? – Benachteiligte Jugendliche und Fachkräfte der Jugendsozialarbeit im Spannungsfeld alter Probleme und neuer Herausforderungen“

am 8. November 2018 in Paderborn
Die Fachtagung setzt sich mit der Frage auseinander, welche Chancen und Risiken sich aus der Digitalisierung der Lebens- und Arbeitswelt für „benachteiligte“ Jugendliche ergeben und welche Kompetenzen und Anforderungen die Jugendlichen sowie die Fachkräfte der Jugendsozialarbeit benötigen, um diese Herausforderungen zu bewältigen.
Ansprechpartnerin: Sabrina Plückebaum (s.plueckebaum@invia-akademie.de)

Geflüchtete stärken – Handreichung für die Präventionsarbeit im religiös-extremistischen Kontext

(BAG KJS) In öffentlichen Debatten spielt die Sorge über eine mögliche Radikalisierung von Geflüchteten eine wichtige Rolle. Die Anschläge von Ansbach, Würzburg, Berlin und Hamburg, die von Geflüchteten verübt wurden, haben diese Sorge weiter bestärkt. Zugleich zeigen aktuelle Zahlen der Sicherheitsbehörden, dass Geflüchtete im salafistischen Spektrum nur am Rande eine Rolle spielen. Trotzdem sind die Anfragen von Haupt- und Ehrenamtlichen, die mit Geflüchteten arbeiten, nach Ansätzen der Präventionarbeit in der letzten Zeit stark gestiegen. Eine Handreichung von ufuq greift diese Nachfragen auf.
Link

Talente sichtbar machen – Validierung als neuer Weg in der Berufsbildung

Fachtagung des Projekts ValiKom am 08. Oktober 2018 in Berlin
Vertreterinnen und Vertreter des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, des Deutschen Handwerkkammertages sowie der Wissenschaft ziehen Bilanz und geben politische Impulse zur Einführung von Validierungsverfahren in der Beruflichen Bildung. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht ein Praxiseinblick in das von Handwerkskammern sowie Industrie- und Handelskammern entwickelte Verfahren zur Feststellung non-formal und informell erworbener Kompetenzen. Die während der Erprobung gewonnenen Erkenntnisse werden vorgestellt und bildungspolitische Handlungsempfehlungen abgeleitet.
Sie werden in Kürze das ausführliche Programm erhalten und die Möglichkeit, sich anzumelden.
Informationen zum Projekt »ValiKom«finden Sie unter www.validierungsverfahren.de

Bundespolitische Informationen

„Einstieg Deutsch“ – Fördergelder bis Ende 2018 beantragen

Das BMBF fördert „Einstieg Deutsch“ noch bis Ende des Jahres. Gemeinnützige Bildungsträger können noch bis Ende Oktober einen Antrag auf Fördergelder stellen. Die Lernangebote müssen am 21. Dezember 2018 enden. Auch Träger, die sich bisher nicht an „Einstieg Deutsch“ beteiligt haben, können sich ab sofort wieder als Projektpartner registrieren und Mittel beantragen.
Mehr lesen Sie hier.

Regierung will Sonderprogramm für Flüchtlinge im Bundesfreiwilligendienst auslaufen lassen

(KNA) Die Bundesregierung will das Flüchtlings-Sonderprogramm im Bundesfreiwilligendienst mit Tausenden Plätzen und jährlichen Mitteln von rund 40 Millionen Euro nicht über die bis Jahresende laufende Frist hinaus verlängern. “Im Haushalt 2019 sind derzeit für den Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug keine Mittel eingeplant”, heißt es in einer Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag, die wie die “Rheinische Post” (Montag) berichtet.

Bildung in Deutschland boomt – 17,1 Millionen Teilnehmenden

(KNA) Immer mehr Menschen in Deutschland nehmen Bildungsangebote in Anspruch – vom Kleinkind bis zum Hochbetagten. Im Jahr 2016 gab aufgrund von mehr Geburten, Zuzügen und höheren Qualifizierungen 17,1 Millionen Bildungsteilnehmer, wie aus dem Bildungsbericht der Kultusministerkonferenz und des Bundesbildungsministeriums am Freitag in Berlin hervorgeht. Auf dem Land drohen jedoch Bildungsangebote wegzubrechen und auch bei der Chancengerechtigkeit hapert es weiter.
Ein Sonderschwerpunkt des diesjährigen Berichts liegt auf der Wirkung von Bildung. Demnach profitieren Männer und Frauen von einem höheren Bildungsstand beruflich, finanziell und gesundheitlich. Den seit 2006 alle zwei Jahre erscheinenden Bericht wurde von einer unabhängigen Wissenschaftlergruppe unter Federführung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung erarbeitet.
Bildungsbericht

Bundesprogramm “Demokratie leben!” wird entfristet

Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ wird entfristet und damit auch nach 2019 weitergeführt. Mit der Entscheidung ist gesichert, dass das Programm auch über 2019 hinaus fortgeführt wird. Die Aktivitäten des Bundes werden sich künftig noch stärker konkret an den Problemen vor Ort orientieren. Dazu soll das Programm noch besser mit den Aktivitäten der Länder, der Kommunen und der Zivilgesellschaft verzahnt werden. 2017 war das Bundesprogramm mit einem finanziellen Volumen von 104,5 Millionen Euro ausgestattet. Für den Haushalt 2018 wurde seitens des BMFSFJ eine Summe von 115,5 Millionen Euro angemeldet.
www.demokratie-leben.de

Die Engagementwoche vom 14. bis 23.09.2018 – Zuschüsse möglich

Werden Sie Teil der größten Freiwilligeninitiative bundesweit, indem Sie sich mit einer Veranstaltung in den Kalender eintragen, die während der Engagement-Woche vom 14. bis 23. September 2018 stattfindet. https://www.engagement-macht-stark.de/engagementkalender/

Falls Sie zur Umsetzung Ihrer Aktion in der Engagement-Woche einen finanziellen Zuschuss benötigen, können Sie einen solchen beantragen. Die Aktion Mensch unterstützt freie, gemeinnützige Träger mit bis zu 5.000 Euro für Honorare und Sachkosten mit der Förderaktion “Noch viel mehr vor”. Für die Unterstützung benötigen Sie keine Eigenmittel.
Oder Sie möchten Ihre Teilnahme an der Woche nutzen, um ihre Veranstaltungen und Aktionen barrierefrei zu gestalten? Dann stellen Sie bei der Aktion Mensch einen Antrag mit der Förderaktion “Barrierefreiheit”. Freie gemeinnützige Organisationen können mit bis zu 5.000 Euro für Anschaffungen und kleine bauliche Vorhaben zur Beseitigung von Barrieren (z.B. Rampen, barrierefreie Sanitärräume, Kommunikationseinrichtungen) unterstützt werden.
https://www.aktion-mensch.de/foerderung/foerderprogramme/foerderaktion.html

Vielfalt des zivilgesellschaftlichen Engagements zeigen: Wettbewerb gestartet

Seit 2001 zeichnet das von der Bundesregierung gegründete Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) mit dem jährlichen bundesweiten Wettbewerb “Aktiv für Demokratie und Toleranz” erfolgreiche zivilgesellschaftliche Projekte aus. Insbesondere werden dieses Jahr Projekte unterstützt, die sich gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben in Deutschland, gegen Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sowie für Prävention von Radikalisierung einsetzen. …
Der Einsendeschluss für die kompletten Unterlagen ist der 23.09.2018 (Datum des Poststempels!).
http://www.buendnis-toleranz.de/aktiv/aktiv-wettbewerb/

Gründung einer Deutschen Engagementstiftung

Mit der Gründung einer Deutschen Engagementstiftung wird der Bund die Rahmenbedingungen für die Zivilgesellschaft nachhaltig verbessern. Als Kooperationsstiftung soll sie möglichst unbürokratisch zusammen mit Partnern die Organisationsentwicklung und die Digitalisierung der Zivilgesellschaft ebenso fördern wie die Engagementstrukturen im ländlichen Raum. Für den Aufbau der Engagementstiftung sind 32,5 Millionen Euro vorgesehen.

Bundeskonferenz Bildungsmanagement 2018 am 24. & 25. September 2018 im Tempodrom, Berlin

Treffen Sie auf der Bundeskonferenz neue und bekannte Akteure der Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement – aus den Transferagenturen, aus den Förderprogrammen Bildung integriert und Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte sowie aus den vielseitigen Bildungsregionen Deutschlands. Hier haben Sie die Gelegenheit, in Vorträgen und Diskussionsrunden einen umfassenden Einblick in das datenbasierte kommunale Bildungsmanagement zu gewinnen.
Gestalten Sie mit uns die kommunalen Bildungslandschaften von morgen!
www.transferinitiative.de/bundeskonferenz2018.
Eine offizielle Einladung mit detailliertem Programm erhalten Sie in den kommenden Wochen.

Linke: BMBF hat Etat nicht ausgeschöpft

(hib/ROL) Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat im Haushaltsjahr 2017 seinen Etat nicht ausgeschöpft. Das schreibt die Fraktion Die Linke in einer Kleinen Anfrage (19/2963). Der Haushaltsplan der Bundesregierung für das Haushaltsjahr 2017 habe für das BMBF, Einzelplan 30 des Bundeshaushalts, Ausgaben in Höhe von 17,65 Milliarden Euro vorgesehen. Von diesen seien nach Angaben des Bundesrechnungshofs lediglich 17,25 Milliarden Euro verausgabt worden – 400,1 Millionen Euro weniger als veranschlagt. Diese Abweichungen verteilen sich nach der Übersicht des BMBF zum Stichtag 31. Dezember 2017 über den gesamten Haushalt, schreiben die Abgeordneten. Damit würden fast ein Drittel der für das Jahr 2017 geplanten Mehrausgaben gegenüber dem Vorjahr nicht ausgegeben. Die nicht verausgabten Mittel würden mit Abschluss des Haushalts 2017, da sie nicht übertragbar seien beziehungsweise nicht übertragen wurden, für zusätzliche Ausgaben für Bildung und Forschung nicht mehr zur Verfügung stehen.
Die Linke möchte wissen, welche Wirkung die Nichtausschöpfung des geplanten Budgets des BMBF im Jahr 2017 auf den gesamten Bundeshaushalt in diesem Jahr hat. Ferner interessiert die Abgeordneten, ob die Ausgaben der Haushaltstitel im Einzelplan 30, die nicht vollständig verausgabt wurden, auf Folgejahre übertragbar waren, diese übertragen wurden und wenn ja, in welcher Höhe.

“Wahre Welle” für die Bildung

Im Netz wurde gerätselt: Wer steckt hinter “Wahre Welle TV”? Ein rechter Think Tank? Ein deutscher Breitbart-Ableger? Falsch: Es ist die Bundeszentrale für politische Bildung.
In Infotexten zeigt die bpb in Kooperation mit Journalistinnen und Journalisten, was hinter einer Auswahl aktueller Verschwörungstheorien steckt. Warum kommen sie zustande? Gegen wen richten sie sich? Wie stichhaltig sind sie? Und warum glauben manche Menschen an Verschwörungstheorien und andere nicht?
https://faktenfinder.tagesschau.de/inland/wahre-welle-tv-101.html
http://www.bpb.de/lernen/projekte/270404/wahre-welle

Offener Online-Kurs für die Erwachsenenbildung in Österreich

EBmooc ist der erste offene Online-Kurs für die Erwachsenenbildung in Österreich. Er wurde 2017 erstmals durchgeführt und erreichte bislang (Stand: Mai 2018) rund 5.500 angemeldete TeilnehmerInnen. Der EBmooc ist bis Ende August 2018 auf imoox.at weiterhin voll inhaltlich verfügbar.
https://erwachsenenbildung.at/ebmooc/

Kirchenpolitische Informationen

Die katholische Kirche einigt sich mit der GEMA auf neuen Gesamtvertrag

Der Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) hat sich mit der GEMA auf eine neue Regelung zur pauschalen Vergütung von urheberrechtlich relevanter Musik verständigt. Der neu ausgehandelte Vertrag zwischen der katholischen Kirche und der GEMA hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Der Vertrag wurde mit Rückwirkung ab dem 1. Januar 2018 geschlossen. Damit wurde für die Katholischen Bildungseinrichtungen der „alte ursprüngliche Vertragszustand“ wieder hergestellt.

Dr. Andrea Rübenacker wird neue Geschäftsführerin des Katholischen Medienhauses

Die promovierte Journalistin Andrea Rübenacker wird zum 1. November 2018 neue Geschäftsführerin des Katholischen Medienhauses (medienhaus GmbH) in Bonn. Zeitgleich übernimmt sie die Geschäftsführung der Katholischen Nachrichten-Agentur GmbH (KNA) und der KNA-Tochter dreipunktdrei mediengesellschaft mbH. Im Katholischen Medienhaus folgt sie dem bisherigen Geschäftsführer Theo Mönch-Tegeder, der vor wenigen Wochen überraschend unmittelbar vor Eintritt in seinen Ruhestand verstorben ist.

Gott im Abseits – Gott im Knast“

Folgeprojekt von „Valerie und der Priester“ der Deutschen Bischofskonferenz
Nach dem erfolgreichen Projekt „Valerie und der Priester“ hat die Deutsche Bischofskonferenz vor gut einem Jahr das Folgeprojekt „Gott im Abseits“ gestartet. Dabei treffen junge, kirchenferne Journalisten auf Menschen, die ihre Berufung zum Lebensinhalt machen und das persönliche Leben nach ihrem Glauben ausrichten. Im Zentrum steht das Engagement für Menschen im gesellschaftlichen Abseits. Die Akteure sind Ordensleute und pastorale Mitarbeiter, die sich zum Beispiel für Obdachlose, Prostituierte, Strafgefangene oder Drogenabhängige einsetzen und als Seelsorger an ungewöhnlichen Orten tätig sind.

Europapolitische Informationen

Neue Programmgeneration »Europa für Bürgerinnen und Bürger«ab 2021

Die EU-Kommission hat am 30.5. einen Vorschlag für eine Verordnung veröffentlicht, mit der u.a. die Nachfolge des Programms »Europa für Bürgerinnen und Bürger« geklärt wird. Auf unserer Internetseite haben wir die relevantesten Punkte aus dem Vorschlag sowie eine erste Einschätzung aus Sicht der Kontaktstelle Deutschland zusammengefasst.
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LLLAwards 2018: Call for applications

The focus of the third edition of the LLLAwards edition is the potential of European culture to boost the major transformation we seek in our society, tackling different aspects on how this technological development is affecting and transforming education practices. The aim will be to award three initiatives in three different categories, as follows:
• Learning environments
• Validation, recognition and accreditation
• Holistic approaches to active citizenship through education and culture
Deadline is on August 15th!
http://lllplatform.eu/lllaward-2018/

More funding for non-formal adult education in the future Erasmus+ programme

Synthesis Paper of the European Association for the Education of Adults und the European Office for Catholic Youth Work and Adult Education on the further development of Erasmus+
The present paper was drafted in collaboration between the European Association for the Education of Adults and European Office for Catholic Youth Work and Adult Education. Together, EAEA and the organisations represented by the European Office represent more than 60 million learners Europe-wide.
http://www.cathyouthadult.org/2018/05/08/stellungnahme-der-eaea-und-des-europabueros-zu-erasmus/

Erasmus ab 2021 – Der Verordnungsvorschlag

Am 30. Mai hat die Europäische Kommission den Vorschlag zu Erasmus für den Zeitraum
2021-2027 vorgelegt. Der Verordnungstext enthält folgende Eckpunkte:
– Für das Gesamtbudget ist eine Summe von 30 Mrd. EUR vorgesehen. Das gegenwärtige Programm hat ein Budget von 14,7 Mrd. EUR. Der neue Vorschlag entspricht damit der KEB Forderung nach einer Verdopplung.
– Allerdings steigen die Budgetanteile für „Jugend“ und Erwachsenenbildung nur minimal. Die Steigerungen sind vor allem, auf die Steigerung der Bezugsgröße zurück zu führen. Hier werden wir uns für eine Veränderung der prozentualen Budgetaufteilung einsetzen.
Die Kommission verspricht „die Verwaltungslast für alle Teilnehmer zu reduzieren“. Ein ebenfalls von uns geforderter Punkt. Es gilt die Umsetzung kritisch zu begleiten.
Der Zeitplan ist eng gesteckt. Ab Juli 2018 sollen die Verhandlungen im Rat der EU beginnen.
Der Bericht zu Erasmus 2021-2027 soll bis November 2019 verabschiedet sein. Die Bundesregierung will ihre Position bis Ende Juni festlegen. Das Europäische Parlament hat den EVP-Abgeordneten Milan Zver (Slowenien) zum Berichterstatter ernannt. Die Vorstellung des Berichtentwurfs wird Anfang September 2018 erwartet.
Nach der Veröffentlichung wird es eine 7-14 tägige Frist für Änderungsanträge geben. Die
Schlussabstimmung im Parlament wird nicht vor Januar 2019 erwartet.

Angekommen in Deutschland – Was nun? Europäische Impulse zur gesellschaftlichen Teilhabe von Geflüchteten und Migrant*innen am 30.10.2018 in Köln

Das Themenfeld Flucht, Migration und Integration wird derzeit sowohl auf nationaler wie auch auf europäischer Ebene stark diskutiert und ist von großer Bedeutung. Im Programm Erasmus+ wurden besonders in den letzten beiden Antragsjahren zahlreiche Projekte gefördert, die sich mit verschiedenen Facetten der gesellschaftlichen Integration von Geflüchteten und Migrant*innen beschäftigen bzw. beschäftigt haben. So sind viele wertvolle (Zwischen-) Ergebnisse entstanden, die wichtige Impulse für die Arbeit mit diesen Zielgruppen liefern können.
Die Nationale Agentur beim BIBB möchte mit der Konferenz zum einen Raum für Projekte geben, (Zwischen-) Ergebnisse auszutauschen, sich zu vernetzen und Anregungen für die weitere Arbeit zu finden und zu geben. Zum anderen möchten wir dazu beitragen, die Projektergebnisse an die interessierte Öffentlichkeit zu verbreiten, um auch hier die Vernetzung zu befördern und Impulse zu setzen.
Die Veranstaltung bietet neben einem Impulsvortrag aus einer europäischen Partnerschaft und einer Fishbowl-Diskussion einen Einblick in die vielseitige Projektewelt in einem Projektemarkt und ermöglicht in verschiedenen Workshops Austausch und Diskussion auf Augenhöhe.
Zielgruppe: Vertreterinnen und Vertreter von laufenden und abgeschlossenen Projekten, Stakeholder, Praktikerinnen und Praktiker im Bildungsbereich sowie alle am Thema Interessierten
Anmeldefrist: 28. September 2018
Link

Der Europäische Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) geht in zweite Runde

Der EHAP erfüllt eine Brückenfunktion zwischen den Zielgruppen und bestehenden Hilfeangeboten. Gefördert werden zusätzliche Personalstellen, insbesondere Berater/innen für aufsuchende Arbeit oder in lokalen Beratungsstellen. Sie sollen den Betroffenen helfen, Zugang zu bestehenden Angeboten zu finden, z.B. zu Sprachkursen oder medizinischer Beratung und diese möglichst nachhaltig zu nutzen. Kinder von EU-Zugewanderten sollen herangeführt werden an bestehende Angebote der frühen Bildung und der sozialen Betreuung, wie Kindertagesstätten oder andere vorschulische Angebote oder Freizeitangebote.
Ab sofort können Kommunen, Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege und sonstige gemeinnützige Träger Vorschläge für lokale bzw. regionale Projekte in ganz Deutschland einreichen. Es können Projekte mit einem Finanzvolumen von bis zu einer Million Euro gefördert werden.
Der Hilfsfonds ist mit insgesamt 93 Millionen Euro ausgestattet, um Menschen in Armut und Ausgrenzung an lokal oder regional vorhandene Hilfeangebote heranzuführen.
Mehr Informationen finden Sie unter www.ehap.bmas.de sowie www.fruehe-chancen.de

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