Newsletter der Katholischen Erwachsenenbildung Deutschland

In diesem Newsletter:

Aus der KEB
• Ausschreibung der Bundesgeschäftsführung
• 3. Netzwerktreffen der KEB Deutschland „Alphabetisierung & Grundbildung“
Von den Mitgliedern
• Achim Budde wird neuer Direktor der Katholischen Akademie in Bayern
• 1928-2018 „leidenschaftlich glauben und leben“: kfd-Bundesverband feierte 90. Jubiläum
Fachtagungen der Katholischen Erwachsenenbildung

Aus der Ständigen Fachkonferenz berufliche Bildung
• Mitglieder für Enquete-Kommission „Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt” benannt
• „Digitaler Wandel eröffnet Chancen“: Plattform Digitale Arbeitswelt und Digital-Gipfel 2018
• Bilanz der Ausbildungsallianz
• Jugendliche zwischen Verletzung, Wut und Erfahrungen der Selbstwirksamkeit: Zum Umgang mit Rassismus in der Jugend(sozial)arbeit
Bundespolitische Informationen
• 2. Bamberger Forum für Erwachsenenbildung
• Regionale Weiterbildung gestalten. Disparitäten überwinden: 21. DIE-Forum Weiterbildung 2018
• bap-Fachtagung „Global Citizenship Education in der non-formalen politischen Bildung“
• Kampagne #NichtMeineLager macht gegen Ankerzentren mobil
Kirchenpolitische Informationen
• „Hass und Hetze widersprechen der christlichen Botschaft“: Ausschreibung des Katholischen Preises gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus 2019
Europapolitische Informationen
• Grundlagenseminar und Antragswerkstatt zum EU-Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ in Bonn
Stellenausschreibungen
• Bundesgeschäftsführer*in der KEB Deutschland
• Leitung und Geschäftsführung der KEB Kreis Ravensburg
• Leiter*in und Geschäftsführer*in des KEB-Bildungswerks Reutlingen
• Öffentlichkeitsreferent*in für das Forum Hochschule und Kirche
• Bildungshausleiter*in Bischof-Benno-Haus in Schmochtitz

Aus der KEB

Ausschreibung der Bundesgeschäftsführung

Der Vorstand der Katholischen Erwachsenenbildung Deutschland (KEB) – Bundesarbeitsgemeinschaft e. V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Nachfolger*in für die derzeitige Bundesgeschäftsführerin Andrea Hoffmeier. Zum Aufgabenbereich gehören neben Management-, Leitungs- und Repräsentationsaufgaben auch die Entwicklung und Vermarktung von Produkten für den Bildungsmarkt.
Wir erwarten unter anderem ein einschlägiges Hochschulstudium der Erziehungs- oder Sozialwissenschaften (Master, Diplom) oder vergleichbare Ausbildung, Kompetenzen in den Aufgabengebieten von Vereinsgeschäftsführung und Marketing sowie Kenntnisse und Erfahrungen in der (katholischen) Erwachsenenbildung. Alle relevanten Informationen finden Sie in diesem Newsletter im Bereich „Stellenausschreibungen“ sowie auf der KEB-Website.

3. Netzwerktreffen der KEB Deutschland „Alphabetisierung & Grundbildung“

22. Januar 2018, Ev. Augustinerkloster Erfurt
Im Bereich Alphabetisierung und Grundbildung hat sich in den letzten Jahren viel getan: Die Projekte zum metakognitiv fundierten Lernen und Lehren zeigen gerade im Grundbildungsbereich nachweisbare und nachhaltige Erfolge. Mitgliedseinrichtungen haben innovative Qualifizierungskonzepte und auch sehenswerte Materialien für die Grundbildungsarbeit entwickelt. In mindestens zwei Bundesländern hat die KEB eine tragende und zentrale Rolle bei der Koordinierung von trägerübergreifenden Netzwerken oder Beratungs- und Koordinierungsstellen im Auftrag von Landesregierungen übernommen.
Auf diesem Netzwerktreffen werden Projekte und Konzepte zur Alphabetisierung und Grundbildung aus Einrichtungen der KEB Deutschland und Kooperationsprojekten vorgestellt. Vertreter *innen und Expert*innen stehen für Nachfragen zur Verfügung. Gerne können auch Sie ein Projekt vorstellen; bitte vermerken Sie das bei ihrer Anmeldung.
Nähere Informationen finden Sie auf unserer Website unter Termine. Zur Anmeldung geht es hier:

Von den Mitgliedern

Achim Budde wird neuer Direktor der Katholischen Akademie in Bayern

Achim Budde (49), seit 2007 Leiter der Bildungsstätte und Beauftragter für Wissenschaft und Forschung auf Burg Rothenfels am Main, wird zum 01.01.2019 neuer Direktor der Katholischen Akademie in Bayern. Die Personalie gab der Leiter des Katholischen Büros in Bayern, Lorenz Wolf, anlässlich der Verabschiedung des scheidenden Akademiedirektors Florian Schuller (71) am 02.10. in München bekannt.
Der promovierte Dogmatiker Schuller stand 18 Jahre an der Spitze der Einrichtung. In seine Amtszeit fielen aufsehenerregende Debatten wie etwa 2004 zwischen Jürgen Habermas und Joseph Kardinal Ratzinger, aber auch die „Begegnung mit faszinierenden Menschen“ wie Freya von Moltke, Witwe eines der Verschwörer vom 20. Juli 1944. „Die Power dieser unwahrscheinlich nüchternen, klar denkenden Frau“ begeistert Schuller noch heute – genauso wie das Zusammentreffen mit dem Dirigenten und Naturschützer Enoch zu Guttenberg, „bis in die Knochen katholisch und agnostisch zugleich“.
Zu Schullers Vermächtnis zählt das ab 2001 eingerichtete umfassende Nachhaltigkeitsmanagement der Akademie. Stolz ist er auch auf das erst kürzlich verabschiedete bayerische Fördergesetz zur Erwachsenenbildung, auf den Weg gebracht von katholischen Politikern aller Landtagsfraktionen.
Schullers Nachfolger Achim Budde wurde 1969 in Worms geboren. Er studierte Theologie in Bonn und wurde dort 2004 promoviert. 2008 folgte die Habilitation. Der Privatdozent für Alte Kirchengeschichte und Liturgiewissenschaft ist seit Gründung der Akademie 1957 der erste Laie, der die Einrichtung leiten wird. Mehr Informationen finden Sie auf der Website der Akademie.

1928-2018 „leidenschaftlich glauben und leben“: kfd-Bundesverband feierte 90. Jubiläum

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) hat am 06.10.2018 das 90jährige Bestehen des kfd-Bundesverbandes e. V. gefeiert. In das Festzelt auf dem Düsseldorfer Staufenplatz waren 600 kfd-Mitglieder aus dem ganzen Bundesgebiet gekommen, um an einem großen Erntedank-Brotritual teilzunehmen und sich mit Ehrengästen aus Bundespolitik und Kirche auszutauschen.
kfd-Bundesvorsitzende Mechthild Heil wies in ihrer Begrüßung darauf hin, dass sich die Kernthemen Mitsprache und Gleichstellung in den vergangenen Jahrzehnten nicht geändert hätten: „Wir müssen mutiger und prägnanter in unseren Äußerungen werden und dürfen uns nicht von der Amtskirche bremsen lassen.“
An einem Podiumsgespräch zur gesellschaftspolitischen Einflussnahme von Verbänden nahmen unter anderem Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (selbst kfd-Mitglied) und Katja Dörner, stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, teil.
Weitere Informationen finden Sie hier:

Fachtagungen der Katholischen Erwachsenenbildung

Aus der Ständigen Fachkonferenz Berufliche Bildung

Mitglieder für Enquete-Kommission „Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt” benannt

Die Berufliche Bildung steht angesichts der Digitalisierung vor neuen Herausforderungen. Eine Enquete-Kommission hat nun den Auftrag, die Entwicklungsperspektiven der beruflichen Aus- und Weiterbildung in der künftigen Arbeitswelt zu untersuchen und die ökonomischen und sozialen Potentiale einer Modernisierung zu prüfen. Dies umfasst auch, dass vorhandene Stärken ausgebaut und mögliche Hürden abgebaut werden. Den Vorsitz übernimmt Stefan Kaufmann (CDU), ein stellvertretender Vorsitzender wird später bestimmt. Dem Gremium gehören in den kommenden zweieinhalb Jahren 19 Bundestagsabgeordnete und 19 externe Sachverständige an. Einmal im Monat kommt die Enquete-Kommission künftig zusammen. Die erste Sitzung findet am 26.11.2018 statt. Nach der parlamentarischen Sommerpause 2021 soll das Gremium einen Abschlussbericht vorlegen.

„Digitaler Wandel eröffnet Chancen“: Plattform Digitale Arbeitswelt und Digital-Gipfel 2018

Bundesminister Hubertus Heil hat am 20.09.2018 in Berlin gemeinsam mit dem Ersten Vorsitzenden der IG Metall, Jörg Hofmann, die Arbeit der Plattform Digitale Arbeitswelt fortgesetzt. Die Plattform besteht aus 29 hochrangigen Mitgliedern aus Forschung, Wirtschaft sowie Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften. Sie beschäftigt sich mit der Frage, wie der digitale Wandel die Arbeitswelt verändert und wie die Digitalisierung zum Vorteil für Unternehmen und Beschäftigte genutzt werden kann. Ein erster Schwerpunkt der Plattform wird auf dem Thema Künstliche Intelligenz und Arbeitswelt liegen. Die Mitglieder haben sich darauf verständigt, hierzu eine Fokusgruppe einzusetzen, die im Oktober ihre Arbeit aufnehmen wird.
Die Plattform und ihre Fokusgruppen sind Teil des Digital-Gipfel-Prozesses. Der Gipfel und sein ganzjähriger Prozess bilden die zentrale Plattform für die Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft bei der Gestaltung des digitalen Wandels. Der nächste Digital-Gipfel mit dem Schwerpunktthema Künstliche Intelligenz findet am 03.-04.12.2018 in Nürnberg statt. Dabei wird das BMAS gemeinsam mit den beiden anderen federführenden Ressorts BMWi und BMBF die KI-Strategie der Bundesregierung vorstellen.

Bilanz der Ausbildungsallianz

Die Bundesregierung hat eine positive Bilanz der im Dezember 2014 beschlossenen „Allianz für Aus- und Weiterbildung“ gezogen. Seit der Gründung hätten die Partner vielfältige Maßnahmen auf den Weg gebracht um die duale Ausbildung zu stärken und für junge Menschen attraktiver zu gestalten, schreibt die Bundesregierung in der Antwort (19/4279) auf eine Kleine Anfrage (19/3798) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.
Gemäß dem Koalitionsvertrag soll das Bündnis mit Vertretern der Länder, der Wirtschaft und der Gewerkschaften fortgesetzt werden. Erste Gespräche über eine Neuausrichtung sollten in eine Unterzeichnung Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres münden, heißt es in der Antwort weiter. In dem Dokument äußert sich die Bundesregierung detailliert zu Einzelmaßnahmen und führt Zahlen zu Ausbildungsaktivitäten von Betrieben auf. Bei der Frage nach dem Ausbildungsverhalten von Asylbewerbern verweist sie auf Statistiken der Bundesagentur für Arbeit.

Jugendliche zwischen Verletzung, Wut und Erfahrungen der Selbstwirksamkeit: Zum Umgang mit Rassismus in der Jugend(sozial)arbeit

04.12.2018, Volksbühne am Rudolfplatz, Köln
Rassismus und andere Gewalterfahrungen, Ungleichbehandlungen und Fremdzuschreibungen gehören für viele Kinder und Jugendliche zum Alltag. Die Verletzungen ihrer Integrität wirken sich negativ auf ihr Selbst- und Weltverständnis aus, können zu (Re-)Traumatisierungen führen und beeinträchtigen ihre Partizipationsmöglichkeiten und Chancen in vielen Lebensbereichen. Diese Realitäten gilt es im (sozial-)pädagogischen Alltag zu erkennen und ihnen angemessen zu begegnen: Durch eine klare menschenrechtsorientierte Haltung, durch sinnvolle pädagogische Ansätze, durch Empowerment, aber auch durch eine kritische Selbstreflexivität und das Erkennen problematischer Rahmenbedingungen.
In Fachvorträgen und Workshops sollen pädagogische Herausforderungen und Ansätze erörtert sowie Erfahrungen ausgetauscht werden. Die Teilnehmer*innen können den Perspektiven und Fallstricken des pädagogischen Umgangs mit Rassismus- und Gewalterfahrungen nachgehen und ihre Differenzsensibilität für den beruflichen Alltag stärken.
Die Tagung richtet sich an Fachkräfte der Sozialen Arbeit sowie der außerschulischen Bildungsarbeit. Informationen zu Programm und Anmeldung sind online verfügbar. Link:

Bundespolitische Informationen

2. Bamberger Forum für Erwachsenenbildung

24.11.2018, Bamberg
EPALE Deutschland und die Professur für Erwachsenenbildung der Otto-Friedrich-Universität Bamberg laden zum 2. Bamberger Forum für Erwachsenen- und Weiterbildung rund um das Thema „Digitalisierung“ ein.
Prozesse und Formen der Digitalisierung betreffen das Feld der Erwachsenen- und Weiterbildung in vielerlei Hinsichten. Die Veranstaltung zielt darauf ab, Digitalisierungsprozesse in der Erwachsenen- und Weiterbildung aus Perspektiven der Praxis und Wissenschaft zu beleuchten.Um einen intensiven Austausch anzuregen, wird sich das Tagungsprogramm aus drei Teilen zusammensetzen: einem wissenschaftlichen Hauptvortrag von Prof. Dr. Martin Ebner (Technische Universität Graz), einem Markt der Möglichkeiten und Arbeitsgruppen, in denen Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung diskutiert werden sollen. Link

Regionale Weiterbildung gestalten. Disparitäten überwinden: 21. DIE-Forum Weiterbildung 2018

03.-04.12.2018, Collegium Leoninum, Bonn
In Deutschland gibt es erhebliche regionale Unterschiede in Wirtschaftskraft und demografischer Entwicklung – auch wenn insgesamt die wirtschaftliche Lage positiv ist. Dieses Missverhältnis gefährdet das gesellschaftliche Leitprinzip der gleichwertigen Lebensverhältnisse und birgt soziale Sprengkraft: Einkommens- und Aufstiegschancen, soziale Teilhabe und Sicherung sind regional zunehmend ungleich verteilt. Das betrifft beispielsweise die ärztliche Versorgung, aber auch ein flächendeckendes, vielfältiges Weiterbildungsangebot.
Das DIE-Forum 2018 diskutiert aktuelle Herausforderungen für die Erwachsenen- und Weiterbildung: Wie stark ist Weiterbildung von regionalen Entwicklungsdynamiken betroffen? Welche Auswirkungen haben sie auf Teilnahmechancen und Bildungsangebote? Welches Potenzial hat Weiterbildung für die Regionalentwicklung? Was kann sie für „herausgeforderte“, wirtschaftlich und infrastrukturell schwache Regionen leisten? Kann sie Regionen Impulse geben, die unter hoher Arbeitslosigkeit, alternder Bevölkerung und Abwanderung leiden? Wie kann Politik durch Förderprogramme und Gesetzgebung für ein flächendeckendes Weiterbildungsangebot sorgen und regionale Entwicklungsprozesse unterstützen? Link

bap-Fachtagung „Global Citizenship Education in der non-formalen politischen Bildung“

15.11.2018, Hannover
Am 15.11. veranstaltet der Bundesausschuss Politische Bildung e.V. (bap) im City Hotel in Hannover die Fachtagung „Global Citizenship Education in der non-formalen politischen Bildung“.
Im Blick auf die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen gibt es in der politischen Bildungsarbeit unterschiedliche Konzepte. Ausgehend vom Konzept der Global Citizenship Education und drei praktischen Bildungsprojekten sollen die verschiedenen Ansätze untersucht werden: Wie kann das Konzept umgesetzt werden, welche Perspektiven gibt es und wo sind Grenzen gesetzt? Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Zielgruppe der Jugendlichen.
Den Einladungsflyer mit dem Tagungsprogramm finden Sie hier.

Kampagne #NichtMeineLager macht gegen Ankerzentren mobil

Während weltweit immer mehr Menschen auf der Flucht sind, werden die Abwehrmaßnahmen gegen Schutzsuchende in Europa und in Deutschland stetig verschärft. In den von der Bundesregierung geplanten AnkER-(Ankunfts-, Entscheidungs- und Rückführungs)-Zentren sollen alle in Deutschland ankommenden Flüchtlinge untergebracht werden. Mit dem bis zu 18-monatigen Zwangsaufenthalt in abgeschiedenen Massenunterkünften droht die Isolation mit allen verbundenen Belastungen und Einschränkungen. Die Pro Asyl-Kampagne #NichtMeineLager setzt ein deutliches Zeichen gegen eine solche Abschottungspolitik. Die Kampagne startete zum Tag des Flüchtlings. Link

Kirchenpolitische Informationen

„Hass und Hetze widersprechen der christlichen Botschaft“: Ausschreibung des Katholischen Preises gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus 2019

Die Deutsche Bischofskonferenz wird im Jahr 2019 zum dritten Mal den Katholischen Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus vergeben. „In unruhigen Zeiten setzen wir ein klares Zeichen: Hass und Hetze widersprechen der christlichen Botschaft. Wer Ressentiments schürt, legt die Axt an die Grundlagen unserer Gesellschaft“, erklärte Erzbischof Dr. Stefan Heße (Hamburg) anlässlich der Veröffentlichung der Preisausschreibung.
Mit dem Preis sollen Personen, Gruppen oder Organisationen ausgezeichnet werden, die sich in Deutschland aus dem katholischen Glauben heraus gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus engagieren oder sich prägend an ökumenischen bzw. gesellschaftlichen Initiativen beteiligen. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und kann auf bis zu drei Preisträger aufgeteilt werden. Verliehen wird er auf Vorschlag einer fachkundigen Jury durch den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx (München). Bewerbungen oder Vorschläge können bis zum 15.01.2019 per E-Mail an das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz eingesendet werden). Weitere Informationen finden sich auf der Website der DBK.

Europapolitische Informationen

Grundlagenseminar und Antragswerkstatt zum EU-Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ in Bonn

Am 27. und 28.11.2018 bietet die Kontaktstelle „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ zwei Seminare in Bonn an. Während das Grundlagenseminar „Europa gemeinsam gestalten“ Ziele, Themen sowie das Antragsverfahren des EU-Förderprogramms erläutert, richtet sich die Antragswerkstatt „Sind wir auf dem richtigen Weg?“ an Antragsteller, die bis zu den Fristen am 01.02. und 01.03.2019 Hilfestellung bei der Projektkonzeption in Anspruch nehmen möchten.
Weitere Informationen finden Sie hier:

Stellenausschreibungen

Bundesgeschäftsführer*in der KEB Deutschland

In der Geschäftsstelle der
Katholischen Erwachsenenbildung Deutschland (KEB) – Bundesarbeitsgemeinschaft e. V. ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle eine*r Bundesgeschäftsführer*in neu zu besetzen.
Zum Aufgabenbereich der Geschäftsführung gehören insbesondere:
• Vorbereitung der KEB-Vorstandssitzungen, Mitgliederversammlungen, Ausführung der Beschlüsse
• sowie qualifizierte Zuarbeit zum KEB-Vorstand und zu weiteren Gremien und Organen der KEB auf
Bundesebene,
• die Leitung der KEB-Geschäftsstelle in Bonn (u. a. Personalführung, Finanzen, Marketing),
• die Pflege von Kontakten zu den für die Erwachsenenbildung relevanten Ministerien der
Bundesregierung einschließlich der Projektakquise, sowie zu Parteien, Verbänden, Medien und anderen
Organisationen der Erwachsenen-/Weiterbildung auf Bundes- und Europaebene,
• die Erarbeitung von Entscheidungsvorlagen zu bildungspolitischen und kirchenpolitischen Themen für
den Vorstand der KEB,
• die Wahrnehmung politischer Vertretungsaufgaben auf der Bundesebene für die katholische
Erwachsenenbildung,
• die Vertretung der Interessen der katholischen Erwachsenenbildung gegenüber dem Sekretariat der
Deutschen Bischofskonferenz und dem Katholischen Büro in Berlin sowie
• die Entwicklung und Einführung von Produkten in den Bildungsmarkt.
Wir erwarten:
• ein einschlägiges Hochschulstudium der Erziehungs- oder Sozialwissenschaften (Master, Diplom) oder
vergleichbare Ausbildung,
• Kompetenzen in den Aufgabengebieten von Vereinsgeschäftsführung und Marketing,
• Kenntnisse und Erfahrungen in der (katholischen) Erwachsenenbildung,
• Routine in den gängigen MS-Anwendungen und dem Einsatz sozialer Medien für die Organisation,
• Verhandlungsgeschick und Organisationstalent,
• Kommunikationsfähigkeit sowie vernetztes Denken,
• Identifikation mit den Zielen und Werten der katholischen Kirche,
• Bereitschaft zur flexiblen Zeiteinteilung und Reisetätigkeit.
Dienstsitz ist Bonn. Die Vergütung erfolgt nach KAVO 14 mit Zusatzleistungen. Bitte richten Sie Ihre elektronische Bewerbung mit aussagekräftigen Unterlagen bis zum 04.11.2018 an die KEB-Bundesvorsitzende, Elisabeth Vanderheiden, unter: bewerbungen@keb-deutschland.de.
Die Bewerbungsgespräche sind für den 23.11.2018 geplant. Die vollständige Ausschreibung ist hier online abrufbar.

Leitung und Geschäftsführung der KEB Kreis Ravensburg

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart sucht für die Katholische Erwachsenenbildung Kreis Ravensburg eine*n hauptamtliche*n Leiter*in/Geschäftsführer*in (100 %, unbefristet). Mit der Stelle verbunden sind die Konzeption und Durchführung des Bildungsprogramms, die konzeptionelle und strategische Weiterentwicklung der KEB in Absprache mit dem Vorstand sowie die Leitung der Geschäftsstelle einschließlich Haushalts- und Budgetverantwortung.
Vorausgesetzt wird ein sozialwissenschaftliches Hochschulstudium mit einer Zusatzqualifikation in Erwachsenenbildung und/oder Katholischer Theologie oder eine vergleichbare Qualifikation. Organisatorische und Führungskompetenzen sind ebenso wichtig wie Fähigkeiten in Finanzmanagement und Drittmittelakquise.
Bewerber*innen richten ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen bis zum 30.11.2018 an das Bischöfliche Ordinariat, Hauptabteilung XI Kirche und Gesellschaft, Fachbereich Bildungsmanagement, Frau Christine Höppner, Jahnstr. 30, 70597 Stuttgart, Tel.: 0711 9791-208,
keb-personal@bo.drs.de. Für weitere Informationen steht der derzeitige Leiter zur Verfügung; die Kontaktdaten finden sich in der vollständigen Stellenausschreibung.

Leiter*in und Geschäftsführer*in des KEB-Bildungswerks Reutlingen

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart sucht für die Katholische Erwachsenenbildung Bildungswerk Kreis
Reutlingen e. V. zum 01.07.2019 eine hauptamtliche Leitung/Geschäftsführung (Stellenumfang 100 %).
Aufgaben der Leitung/Geschäftsführung sind unter anderem die Konzeption, Durchführung und Veröffentlichung eines offenen Bildungsprogramms sowie die konzeptionelle Weiterentwicklung der Katholischen Erwachsenenbildung in Absprache mit dem Vorstand.
Bewerber*innen sollten einen sozial- bzw. geisteswissenschaftlichen Hochschulabschluss sowie idealerweise theologische und pädagogische Qualifikationen und betriebswirtschaftliche Kompetenz mitbringen. Erfahrungen in der Erwachsenenbildung sind von Vorteil.
Bewerber*innen richten ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen bis zum 30.10.2018 an das Bischöfliche Ordinariat, Hauptabteilung XI Kirche und Gesellschaft, Fachbereich Bildungsmanagement, Frau Christine Höppner, Jahnstr. 30, 70597 Stuttgart, Tel.: 0711 9791-208, keb-personal@bo.drs.de.
Link

Öffentlichkeitsreferent*in für das Forum Hochschule und Kirche

Das Forum Hochschule und Kirche (FHoK) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Öffentlichkeitsreferent*in mit 20 % Beschäftigungsumfang . Das Aufgabenspektrum umfasst unter anderem die Pflege und Weiterentwicklung der Internetpräsenz, Pressearbeit und die Entwicklung neuer medialer Formate.
Bewerber*innen sollten ein abgeschlossenes journalistisches oder geisteswissenschaftliches Studium sowie journalistische Erfahrung vorweisen können. Erwünscht sind zudem berufliche Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit eines Verbandes auf überörtlicher Ebene. Bewerbungsschluss ist der 22.10.2018.
Link

Bildungshausleiter*in

Das Bistum Dresden-Meißen sucht eine* neue*n Leiter*in für das Bischof-Benno-Haus in Schmochtitz
Als Hausleitung verantworten Sie die Organisation und Leitung des Hauses inklusive aller Finanz- und Personalprozesse sowie die inhaltliche Ausrichtung. Zu den weiteren Aufgaben gehören Qualitätsmanagement, Repräsentation und Vernetzung sowie die Geschäftsführung der Katholischen Erwachsenenbildung Sachsens (KEBS).
Zu den Einstellungsvoraussetzungen zählen ein abgeschlossenes geisteswissenschaftliches Studium, betriebswirtschaftliche und juristische Kenntnisse und ein umfangreiches Wissen über aktuelle theologische, zivilgesellschaftliche und politische Prozesse. Bewerbungen können bis zum 14.11.2018 eingereicht werden. Link