Newsletter der Katholischen Erwachsenenbildung Deutschland

In diesem Newsletter:

Aus der KEB
• Neue Mitarbeiterin und neuer Mitarbeiter in der Geschäftsstelle
• LEK: Lernmaterialien online verfügbar

Von den Mitgliedern
• Nachruf Dr. Wolfgang Riemann
• Abschluss des kfd-Projektes „Zukunft: nachhaltig und geschlechtergerecht“
• Novellierung des EbFöG in Bayern
• Bildung als Beruf – Einführung in die katholische Erwachsenenbildung
• Onlinekurs zur Digitalen Ethik
• Aktion „Enkeltauglich Leben“
• Eröffnung der Landesausstellung Alphabetisierung und Grundbildung Sachsen-Anhalt in Halle
• Ausstellung „Lebenskunst Weisheit“ in Ludwigshafen

Fachtagungen der Katholischen Erwachsenenbildung

Aus der Ständigen Fachkonferenz berufliche Bildung
• Digital abgehängt?
• Darf’s ein bisschen mehr sein?! Berufliche Chancen von jungen Frauen mit Migrationsgeschichte
• Damit geflüchtete Mädchen und junge Frauen nicht zu Bildungsverliererinnen werden
• Chancengleichheit in der Bildung bleibt niedrig
• Kabinett will mehr staatliche Hilfen für Langzeitarbeitslose
• Novellierung des Berufsbildungsgesetzes
• Kostenkontrolle bei der Weiterbildung
• Regierungsprogramm: Arbeitslose sollen digital fitter werden
• Mehr Geld für Bildung
• ESF-Bundesprogramm ist Männersache
• DGB-Ausbildungsreport 2018
• Abschlusstagung des BMBF-geförderten Projekts ValiKom
• Fachtagung BasisKomPlus: Zukunft der Arbeit – Bedarf an Grundbildung
• Fachtagung: Gute Bildung für Neuzugewanderte

Bundespolitische Informationen
• Fachtagung des Projekts „eVideoTransfer“
• Online-Dokumentation zur AlphaDekade-Konferenz 2018
• Fachtagung: Digitales Lernen in Grundbildung und Integration
• BSG-Urteil zur Versicherungspflicht von Honorarkräften
• Achte Altersberichtskommission der Bundesregierung nimmt Arbeit auf
• Konferenz „Angekommen in Deutschland – was nun?”
• Seminar „Evaluation und Wirkungsmonitoring für öffentlich geförderte Beratungsangebote“
• Save the Date: 14. Bundeskongress für politische Bildung
• Im Alter IN FORM erweitert Angebote für Seniorenarbeit
• Lotteriemittel als Kofinanzierung oder Förderalternative nutzen

Kirchenpolitische Informationen
• VDD verlängert Referat für Flüchtlingsfragen
• Katholische Kirche in Deutschland – Zahlen und Fakten 2017/18
• Masterstudiengang „Interreligiöse Dialogkompetenz“
• Theologische Fortbildung „Rut“ zu Migration und Flucht

Europapolitische Informationen
• LLLP Reaction to the Multiannual Financial Framework (MFF) proposal for 2021-2027
• Grundlagenseminar „Europa gemeinsam gestalten“
• Antragswerkstatt „Sind wir auf dem richtigen Weg?“

Stellenausschreibungen

Aus der KEB

Neue Mitarbeiterin und neuer Mitarbeiter in der Geschäftsstelle

Snežana Werner wird sich bis Ende des Jahres die Leitung des Projektes mekoBasis mit Astrid Lambert teilen. Frau Lambert ist neue Geschäftsführende Leitung der Katholischen Familienbildungsstätte Saarlouis und arbeitet nur noch einen Tag pro Woche für die KEB.
Cornelius Sturm hat zum 15.09. die Arbeit in der KEB aufgenommen. Er wird in den kommenden 2 Jahren die Geschäftsführerin vorrangig bei der Gremienarbeit unterstützen.
Sie erreichen beide am besten per Mail unter werner@keb-deutschland.de beziehungsweise sturm@keb-deutschland.de.

 

LEK: Lernmaterialien online verfügbar

Alle im Rahmen des Projekts Let Europe Know about Adult Education (LEK) erstellten Lehr- und Lernmaterialien sind ab sofort auf der Website des Projekts verfügbar. Die vollständige Toolbox gibt es in den Sprachen Englisch, Französisch, Deutsch, Portugiesisch, Niederländisch und Rumänisch. Einzelne Teile sind zudem in norwegischer und finnischer Übersetzung zugänglich.

Von den Mitgliedern

Dr. Wolfgang Riemann gestorben

»Alles Große unserer Welt geschieht nur, weil jemand mehr tut, als er muss.«
Diese Aussage des Gründers der SOS-Kinderdörfer Hermann Gmeiner passt wunderbar auf das ehrenamtliche Lebenswerk von Dr. Wolfgang Riemann, der am 24.07.2018 im Alter von 79 Jahren verstorben ist.
Dr. Wolfgang Riemann hat sich neben seiner Tätigkeit als Schulleiter und als Leiter der Hauptabteilung Bildung im Generalvikariat des Bistums Hildesheim von 1988−2002 mit großem Engagement und Herzblut ehrenamtlich für die katholische Erwachsenenbildung eingesetzt. 1973 übernahm er das Amt des Bildungsbeauftragten für das katholische Bildungswerk Meppen und wurde 1976 zum Vorsitzenden gewählt. Auf Bundesebene gehörte er zum Vorstand der katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung und war über zehn Jahre lang Vorsitzender der bischöflichen Beauftragten für Erwachsenenbildung in Deutschland. Auch im europäischen Verband der katholischen Erwachsenenbildung (FEECA) war Wolfgang Riemann tätig.
In seine Zeit als Beiratsmitglied der Zeitschrift EB fielen mehrere Verlagswechsel, die er konstruktiv und zukunftsorientiert mitgestaltet hat. Auch in finanziell angespannten Zeiten, in denen die Grundfrage nach dem Weiterbestand der Zeitschrift gestellt wurde, trat er engagiert und überzeugend für den weiteren Erhalt der Zeitschrift ein. Mit hoher Sensibilität für gesellschaftliche und kirchliche Prozesse und Entwicklungen hat er sich für die Profilierung und Modernisierung der Zeitschrift eingesetzt.
Mit dem Tod von Dr. Wolfgang Riemann ist eine Größe der katholischen Erwachsenenbildung gegangen. Der Herausgeber der Zeitschrift EB, die katholische Bundesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung und die Menschen, die mit Wolfgang Riemann im Kontext der Erwachsenenbildung zusammengearbeitet oder ihn begleitet haben, trauern um einen großen Förderer, Unterstützer und Visionär.

 

Abschluss des kfd-Projektes „Zukunft: nachhaltig und geschlechtergerecht“

In der kfd und breiten Öffentlichkeit Impulse für nachhaltiges und geschlechtergerechtes Handeln zu setzen sowie Veränderung zu erwirken: Das war Ziel des Projektes „Zukunft: nachhaltig und geschlechtergerecht“ der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e.V., das am 17.09.2018 in Mainz mit einer Podiumsdiskussion und Präsentation der Ergebnisse seinen Abschluss fand. 30 Multiplikatorinnen aus zehn kfd-Diözesanverbänden stellten zum Abschluss der zweijährigen Qualifizierungsmaßnahme ihre Projekte vor: Bundesweit mehr als 2.000 Menschen haben sich bisher in den eigens ausgearbeiteten Veranstaltungen mit Themen wie nachhaltigem Konsum, fairem Handel oder Up-/Recycling in Theorie und Praxis beschäftigt.

 

Novellierung des EbFöG in Bayern

In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause am 11.07.2018 hat der Bayerische Landtag das neue EbFöG, geltend ab 01.01.2019, beschlossen (bzw. novelliert). Dabei konnte – auch dank vieler (Lobby-) Gespräche der KEB Bayern und der AGEB – ein sehr gutes Ergebnis auch für die kath. Erwachsenenbildung erzielt werden. Ganz klar ist die „religiöse Bildung“ und die „Familienbildung“
wieder als förderfähig ins Gesetz geschrieben worden. Die Fördersumme wurde optional mittels „Entschließungsantrag“ für die beiden Doppelhaushalte der Staatsregierung in den Jahren 2019/2020 und 2021/2022 nochmals deutlich erhöht. Zusätzlich wird es noch einen „Fonds für gezielte thematische Projektförderung“ geben. Link

 

Bildung als Beruf – Einführung in die katholische Erwachsenenbildung

11.-13.12.2018, Katholische Akademie in Bayern
Gute Erwachsenenbildung braucht vielfältige Fähigkeiten, breites Wissen und Organisationsgeschick. Der Kurs führt in Grundverständnis, Rahmenbedingungen und Ziele kirchlicher Erwachsenenbildung ein. Das Berufsfeld wird in Theorie und Praxis entfaltet und der Transfer in die eigene Arbeitssituation begleitet.
Eingeladen sind Mitarbeiter*innen der kirchlichen Erwachsenenbildung in Bayern. Rückfragen und Anmeldungen nimmt die KEB Bayern entgegen: landesstelle@keb-bayern.de

 

Onlinekurs zur Digitalen Ethik

Das Bildungswerk Rosenheim e.V. bietet mit der Veranstaltung „Der Mensch im Digitalen Zeitalter. Ein Onlinekurs zur Digitalen Ethik“ die Möglichkeit, sich intensiv mit den Herausforderungen und gesellschaftlichen Veränderungen durch Digitalisierung auseinanderzusetzen. Der Kurs wird am 26.10.2018 freigeschaltet. Link

 

Enkeltauglich Leben, das Spiel, das Deine Welt verändert

„Enkeltauglich Leben“ ist ein Kurs, der die Teilnehmer dabei unterstützt, einen nachhaltigeren Lebensstil umzusetzen. Über ein halbes Jahr lang trifft man sich monatlich und wettet von Treffen zu Treffen, welche Veränderung man bis zum nächsten Mal umsetzt. In den bestehenden Gruppen sind schon viele kleine und große Veränderungen passiert.
Aktuell ist die Homepage zum Kurs veröffentlicht worden. Es gibt die Möglichkeit, den Kurs an den eigenen Ort zu holen. Entwickelt wurde der Kurs vom Katholischen Bildungswerk Traunstein mit Unterstützung der KEB München und Freising.

 

Eröffnung der Landesausstellung Alphabetisierung und Grundbildung Sachsen-Anhalt in Halle

Die Landesausstellung Alphabetisierung und Grundbildung Sachsen-Anhalt wurde am Montag, 20.08.2018, vom Minister für Bildung, Marco Tullner, und dem Präsidenten des Landesverwaltungsamtes, Thomas Pleye, im Beisein der Leiterin der Landesnetzwerkstelle und Mitarbeiterin der KEB, Dr. Reinhild Hugenroth, eröffnet.
Die Landesausstellung wurde von der Katholischen Erwachsenenbildung konzipiert und gestaltet und dem Landesnetzwerk zur weiteren Werbung für die Ziele der Alphabetisierung und Grundbildung übergeben. Weitere Infos finden Sie auf der Homepage.

 

Ausstellung „Lebenskunst Weisheit“ in Ludwigshafen

Die KEB Rheinland-Pfalz arbeitet an der Fertigstellung einer Ausstellung zum Thema „Lebenskunst Weisheit“. Dabei geht es um die biblische Weisheitsliteratur. Die Eröffnung ist für den 28.11. im Heinrich Pesch Haus Ludwigshafen geplant.

Fachtagungen der Katholischen Erwachsenenbildung

Aus der Ständigen Fachkonferenz Berufliche Bildung

Digital abgehängt?

08.11.2018, IN VIA Akademie, Paderborn
Benachteiligte Jugendliche und Fachkräfte im Spannungsfeld alter Probleme und neuer Herausforderungen: Die Fachtagung setzt sich mit der Frage auseinander, welche Chancen und Risiken sich aus der Digitalisierung der Lebens- und Arbeitswelt für „benachteiligte“ Jugendliche ergeben und welche Kompetenzen und Anforderungen die Jugendlichen sowie die Fachkräfte der Jugendsozialarbeit benötigen, um diese Herausforderungen zu bewältigen. Gemeinsam mit Vertreter/-innen aus Wissenschaft und Praxis werden aktuelle Erkenntnisse diskutiert und Handlungsoptionen aufgezeigt.
Anmeldeschluss ist der 08.10.2018. Link

 

Darf’s ein bisschen mehr sein?! Berufliche Chancen von jungen Frauen mit Migrationsgeschichte

20.11.2018, Jugendherberge Stuttgart International
(BAG KJS) Eine gute Schulbildung ist die wichtigste Voraussetzung für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben und für einen beruflichen Bildungsabschluss. Dennoch ist das keine alleinige Garantie für einen erfolgreichen Berufsstart. Mädchen und junge Frauen mit Migrationsgeschichte nehmen seltener an Maßnahmen der Jugendsozialarbeit teil. Sie absolvieren weniger häufig eine anerkannte Berufsausbildung, insbesondere im Dualen Ausbildungssystem. Zudem sind sie weniger erwerbstätig als männliche Gleichaltrige. Die Gründe für diese niedrigere Beteiligung sollen während der Tagung erörtert werden.
Zu Beginn der Tagung geben Expert*innen einen Überblick über die schulische und berufliche Situation und die beruflichen Chancen von Mädchen und jungen Frauen mit Migrationsgeschichte. Anschließend ist ein Austausch über die Voraussetzungen und Gelingensfaktoren einer schulisch-beruflichen Integration vorgesehen. Anmeldeschluss ist der 31.10.2018. Link

 

Damit geflüchtete Mädchen und junge Frauen nicht zu Bildungsverliererinnen werden

15.11.2018, Stephansstift Hannover
(BAG KJS) Auch wenn es nur wenige Untersuchungen zum Thema gleichberechtigte Bildungsbeteiligung und den Perspektiven für geflüchtete Mädchen und junge Frauen gibt, ist aufgrund diverser Erfahrungswerte davon auszugehen, dass geflüchtete Mädchen und junge Frauen es ungleich schwerer haben, sich gesellschaftlich, schulisch und beruflich zu integrieren als ihre männlichen Altersgenossen.
Mit dem Blick auf die Lebenssituationen von geflüchteten Mädchen und jungen Frauen soll die Bildungsassimilation im Rahmen von schulischen und beruflichen Werdegängen betrachtet werden. Anschließend werden sich konkrete Beispiele zur Unterstützung im Rahmen von niederschwelligen Integrationsangeboten, Maßnahmen der Berufsorientierung und Anschlussprojekten der Wirtschaft vorstellen. Link

 

Chancengleichheit in der Bildung bleibt niedrig

Der berufliche und soziale Status der Eltern bleibt der wichtigste Faktor, der die Teilnahme an Bildung sowie wirtschaftlichen und sozialen Erfolg beeinflusst. Dies geht aus der aktuellen Ausgabe des OECD-Berichts “Bildung auf einen Blick” hervor, den die OECD vorgelegt hat. Dabei ist gute Bildung heute wichtiger denn je. Technischer Wandel, Digitalisierung und Innovation erhöhen den Wert höherer Bildung, da sie das Angebot an Arbeitsplätzen mit mittleren Qualifikationen verringern. Jedoch schützt eine Berufsausbildung heute fast genauso gut vor Arbeitslosigkeit wie ein Studium. Die Studie belegt: 25- bis 34-Jährige mit einer abgeschlossenen betrieblichen Ausbildung kommen in Deutschland auf eine fast genauso hohe Beschäftigungsquote (83 Prozent) wie ihre Altersgenossen mit einem Hochschulstudium (87 Prozent).
Bekanntmachung: Richtlinie zur Förderung von Zuwendungen für Digitale Medien in der beruflichen Bildung in den Gesundheitsberufen (DigiMed). Bundesanzeiger vom 30.07.2018 Link

 

Kabinett will mehr staatliche Hilfen für Langzeitarbeitslose

(KNA) – Langzeitarbeitlose sollen mehr staatliche Hilfen erhalten. Einen entsprechenden Gesetzentwurf beschloss das Bundeskabinett am 18.07. in Berlin. Ziel ist ein öffentlich geförderter Arbeitsmarkt mit individuellen Unterstützungs- und Betreuungsangeboten. Hierfür sieht die Bundesregierung vier Milliarden Euro vor. Die potenzielle Zielgruppe liegt demnach bei 800.000 Arbeitslosen. Caritas, Diakonie und andere Verbände kritisierten das Vorhaben als nicht ausreichend.
Konkret sieht das Gesetz ein neues Programm “Teilhabe am Arbeitsmarkt” vor. Dieses richtet sich an
Langzeitarbeitslose, die mindestens 25 Jahre alt sind, in den vergangenen acht Jahren mindestens sieben Jahre Hartz-IV erhalten haben und nur kurz beschäftigt waren. Ihnen soll bei einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitgeber in der Wirtschaft, in sozialen Einrichtungen oder in Kommunen für maximal fünf Jahre ein Lohnkostenzuschuss gezahlt. Darüber hinaus soll es Betreuungs- und Beratungsangebote geben. Zusätzlich sieht der Gesetzentwurf Förderung unter dem Titel “Eingliederung von Langzeitarbeitlosen” vor für Leistungsempfänger, die seit mindestens zwei Jahren arbeitslos sind.
Caritas und Diakonie sowie der Paritätische Gesamtverband und der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge sehen Nachbesserungsbedarf. Lohnkostenzuschüsse müssten sich am Tariflohn und nicht am Mindestlohn orientieren, forderte Diakonie-Sozialvorstand Maria Loheide. Darüber hinaus sei die Hürde zu hoch, nach der Langzeitarbeitslose mindestens sieben Jahre Leistungen bezogen haben müssten. Caritas-Präsident Peter Neher kritisierte: “Es kann nicht sein, dass Arbeitgeber, die nach Tarifen bezahlen, einen deutlich höheren Lohnkostenanteil tragen müssen als Arbeitgeber, die sich aus dem Tarifsystem verabschiedet haben.” Neher forderte, dass die Beratungsangebote nicht nur von den Arbeitsagenturen oder externen Betreuern, sondern auch von sozialpädagogischen Mitarbeitern des Trägers der Maßnahme erbracht werden sollten.

 

Novellierung des Berufsbildungsgesetzes

(hib/ROL) – Die Bundesregierung strebt den Kabinettbeschluss zu einem Gesetzentwurf zum Berufsbildungsgesetz (BBiG) Anfang 2019 an. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/4072) auf die Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen (19/3799).
Mit der BBiG-Novelle will die Bundesregierung die wichtigsten Trends seit der letzten Novelle aufnehmen, gesetzlich stärken und so die berufliche Bildung fit und attraktiv für die nächsten Jahre aufstellen. Dazu will die Bundesregierung auf der Grundlage der Themensetzung aus dem Koalitionsvertrag neben der Aufnahme der noch offenen Punkte aus der Evaluation als politische Schwerpunkte transparente berufliche Fortbildungsstufen zur Stärkung der “höherqualifizierenden” Berufsbildung im BBiG verankern, eine ausbalancierte und unbürokratische Mindestausbildungsvergütung im BBiG regeln und ein Entbürokratisierungs- und Modernisierungspaket schnüren.
Die Bundesregierung strebt dabei eine ausgewogene und zukunftsorientierte Novelle des BBiG an: Sie soll junge Menschen für eine duale Berufsausbildung oder Fortbildung gewinnen und gleichermaßen Unternehmen im dualen Ausbildungsgeschehen halten oder neu dafür begeistern.
Zudem unterstreicht die Bundesregierung, dass eine Mindestausbildungsvergütung auch die Aufgabe habe, einen sozialen Mindeststandard bei Ausbildungsvergütungen im Anwendungsbereich des Berufsbildungsgesetzes zu sichern. Soweit die Ausbildungsvergütung zur Attraktivität einer beruflichen Ausbildung beitrage, liege es weiterhin in der Hand der Tarifvertragsparteien, entsprechende Bedingungen auch oberhalb einer Mindestausbildungsvergütung anzubieten. Dieser Punkt werde gerade kontrovers diskutiert.

 

Kostenkontrolle bei der Weiterbildung

(hib/PK) – Träger und Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung werden durch fachkundige Stellen geprüft und zugelassen. Geprüft wird dabei auch, ob die Kostensätze angemessen sind, wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/4282) auf eine Kleine Anfrage (19/3903) der Fraktion Die Linke schreibt.
Dies sei erforderlich, um eine wirtschaftliche und sparsame Verwendung von Beitrags- und Steuermitteln in der Weiterbildungsförderung zu ermöglichen und die Erstattung unangemessen hoher Kosten zu vermeiden. Die fachkundigen Stellen müssten dazu die Kostensätze der von ihnen zugelassenen Maßnahmen bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) vorlegen.
Die BA ermittle auf dieser Grundlage jährlich die durchschnittlichen Kostensätze für das jeweilige Bildungsziel. Die durschnittlichen Kostensätze seien wiederum Maßstab für die Prüfung, ob die Kosten angemessen sind. Maßnahmekosten, die über den durchschnittlichen Kostensätzen liegen, könnten von den fachkundigen Stellen mit Zustimmung der BA zugelassen und erstattet werden. Der
Zustimmungsvorbehalt der BA habe hier zu einer besseren Kostenkontrolle geführt.
Allerdings habe die Erfahrung gezeigt, dass die allgemeine Preisentwicklung nicht immer ausreichend berücksichtigt werde. Über eine Verordnung sei daher 2017 eine neue Regelung aufgenommen worden, mit der die BA ermächtigt werde, bei der Ermittlung der durchschnittlichen Kostensätze für Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung auch die allgemeine Preisentwicklung zu berücksichtigen.

 

Regierungsprogramm: Arbeitslose sollen digital fitter werden

(KNA) – Arbeitslose aus ausgewählten benachteiligten Stadtteilen sollen vom kommenden Jahr an gezielt digital qualifiziert werden. Dazu will die Bundesregierung in bundesweit 37 Kommunen neue Angebote fördern, wie das Bundesbauministerium am 17.09. in Berlin ankündigte. Der Blick müsse heutzutage auch auf die “digitale Inklusion” gelenkt werden, sagte Staatssekretär Gunther Adler. Es gehe darum, dass Arbeitslose wieder eine Beschäftigung erhielten. Adler fügte hinzu, dass ein Smartphone zu besitzen nicht heiße, sich im Dschungel von Online-Angeboten für Arbeit oder Beratungsstellen zurecht zu finden. Dafür brauche es Kompetenzen, die in den Projekten vermittelt werden sollen. Die ausgewählten Kommunen könnten selbst entscheiden, welche Maßnahmen sie fördern, hieß es. Dazu zählen etwa Qualifizierungen zur Online-Bewerbung oder zum Finden von Praktikums- und Arbeitsplatzangeboten im Netz. Die Projekte sind Teil des Programms Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ), mit dem die Chancen von Bewohnern in benachteiligten Stadtteilen verbessert werden sollen.

 

Mehr Geld für Bildung

(hib/JOH) – Die Bundesregierung will für die Sonderinitiative “Ausbildung und Beschäftigung” im kommenden Jahr 90 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Außerdem plant sie gesperrte Verpflichtungsermächtigungen für 2020, 2021 und 2022 von insgesamt 110 Millionen Euro. Das geht aus einer Antwort (19/3439) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/3163) der FDP-Fraktion hervor.
Die Sonderinitiative werde voraussichtlich keine Primär-, Sekundär- oder Tertiärbildung finanzieren, sondern Aus-, Weiter- und Fortbildungsmaßnahmen dort aufsetzen, “wo konkreter Bedarf bei Unternehmen beziehungsweise in besonders beschäftigungsintensiven Wirtschaftssektoren besteht”.

 

ESF-Bundesprogramm ist Männersache

(hib/CHE) Das ESF-Bundesprogramm zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Menschen in den ersten Arbeitsmarkt fördert in erster Linie Männer. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/4047) auf eine Kleine Anfrage (19/3740) der AfD-Fraktion. Das Ziel, Männer und Frauen zu gleichen Teilen zu fördern, sei bisher nicht erreicht worden, da zwei Drittel der geförderten Beschäftigten Männer seien, so die Regierung. Wesentliche Ursachen dafür seien die
Branchenstruktur der einstellenden Arbeitgeber aber auch fehlende Kinderbetreuungsmöglichkeiten insbesondere für alleinstehende Frauen im ländlichen Raum, heißt es in der Antwort weiter.

 

DGB-Ausbildungsreport 2018

Zwar sind immer noch die meisten Auszubildenden (70,2 Prozent) mit ihrer Ausbildung zufrieden, die Tendenz sinkt jedoch und es gibt erhebliche Branchenunterschiede. In den schlecht bewerteten Ausbildungsberufen sind die Abbruchquoten hoch und die Arbeitgeber klagen über Schwierigkeiten Ausbildungsstellen zu besetzen. Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack forderte die Arbeitgeber auf, ihre Praxis der Bestenauslese zu beenden und auch Jugendlichen ohne mittleren Schulabschluss oder Abitur eine Chance zu geben. Es stünden genügend ausbildungsbegleitende Hilfen wie die Assistierte Ausbildung zur Verfügung, um die Betriebe zu unterstützen. Sie müssten diese aber auch nutzen.
Der DGB betont, in vielen Branchen seien die gesetzlichen Regelungen und Verordnungen nicht eingehalten worden. Um die betrieblichen Ausbildungsbedingungen zu verbessern und gleichzeitig die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit der Ausbildung aufrechtzuerhalten, setzt der DGB auf eine Novelle des Berufsbildungsgesetzes (BBiG).

 

Talente sichtbar machen – Validierung als neuer Weg in der Berufsbildung: Abschlusstagung des BMBF-geförderten Projekts ValiKom

08.10.2018, Tagungswerk Berlin
Im Mittelpunkt steht ein Einblick in das von Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern entwickelte Verfahren zur Feststellung non-formal und informell erworbener beruflicher Kompetenzen. Vertreterinnen und Vertreter des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, des Deutschen Handwerkskammertages sowie der Wissenschaft ziehen Bilanz und geben politische Impulse zur Verankerung von Validierungsverfahren im System der Beruflichen Bildung. Die Basis hierfür bilden die Erkenntnisse, die während der Erprobung des im Projekt ValiKom entwickelten Verfahrens gesammelt und in der Fachtagung vorgestellt werden. In mehreren Diskussions- und Informationsforen werden die Ergebnisse vertiefend diskutiert.
Unter folgendem Link können Sie sich direkt zur Abschlusstagung anmelden.

 

Fachtagung BasisKomPlus: Zukunft der Arbeit – Bedarf an Grundbildung

25.10.2018, Erbacher Hof, Mainz
Digitalisierung, steigende Anforderungen und veränderte Abläufe: Unternehmen befinden sich in einem tiefgreifenden Wandel. Die Tagung fragt, welche Konsequenzen sich daraus für an- und ungelernte Beschäftigte ergeben. Außerdem wird diskutiert, wie Qualifizierung und betriebliches Lernen gestaltet werden können, damit diese Gruppe stärker von betrieblicher Weiterbildung profitiert.
Mehr Informationen finden Sie hier:

 

Gute Bildung für Neuzugewanderte

Die Fachtagung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) wagt eine Bestandsaufnahme der beruflichen Ausbildung Neuzugewanderter und will zugleich Gelingensbedingungen bzw. Mindeststandards hierfür aufzeigen. Veranstaltungstermin ist der 23.11.2018. Link

Bundespolitische Informationen

Fachtagung des Projekts „eVideoTransfer“

Am Freitag, dem 12.10.2018, findet von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr die bundesweite Fachtagung im Silent Green in Berlin-Wedding statt. Unter dem Titel „Lernorte verbinden – Grundbildung in der Aus-, Fort- und Weiterbildung etablieren“ soll diskutiert werden, wie Angebote auf diese Rahmenbedingungen reagieren bzw. sie sich nutzbar machen können.
Das Projekt eVideoTransfer bei ARBEIT UND LEBEN Berlin-Brandenburg entwickelt seit 2012 das Web Based Training (WBT) eVideo für die arbeitsplatzbezogene Grundbildung. Im Rahmen der Tagung sollen auch die Erfahrungen aus dem Projekt reflektiert werden.
Unter folgendem Link können Sie sich für die Tagung anmelden.

 

Online-Dokumentation zur AlphaDekade-Konferenz 2018

Die vollständige Dokumentation der Konferenz 2018 ist jetzt online. In der Dokumentation wurden alle Ergebnisse aus den Fachforen und Tischgesprächen zusammengefasst sowie die Präsentation online gestellt. Auch die Reden und Impulsvorträge sind Teil der Dokumentation sowie eine Galerie mit Impressionen der zwei Tage.

 

Fachtagung: Digitales Lernen in Grundbildung und Integration

19. /20.11.2018, Köln
Die Veranstaltung des Deutschen Volkshochschul-Verbands bietet Fachvorträge zu didaktischen, konzeptionellen und technischen Fragen rund um den Einsatz digitaler Lernmedien im Kontext Integration, Zweitsprachenlernen und Grundbildung. Außerdem auf dem Programm: zahlreiche praxisnahe Workshops, die Anregungen für die Umsetzung computergestützten Lernens geben. Anmeldung bis 1. Oktober. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Zu Programm und Anmeldung gelangen Sie hier.

Bekanntmachung: Richtlinie zur Förderung von Projekten im Wissenschaftsjahr 2019; Bundesanzeiger vom 31.08.2018 Link

 

BSG-Urteil zur Versicherungspflicht von Honorarkräften

Der Städte- und Gemeindebund NRW begrüßt das Revisionsurteil des Bundessozialgerichts vom 14.03.2018 (Az. B12 R3/17R) zur Beschäftigung von Honorarkräften in kommunalen Einrichtungen. Auch für die Erwachsenenbildung ist das Urteil von Interesse. Es betrifft die Frage, inwieweit freie Mitarbeiter*innen unter anderem in Volkshochschulen als sozialversicherungspflichtig gelten.
Zum Text des Urteils geht es hier:

 

Achte Altersberichtskommission der Bundesregierung nimmt Arbeit auf – Schwerpunktthema: „Ältere Menschen und Digitalisierung“

Mit dem Thema „Ältere Menschen und Digitalisierung“ werden sich die zehn Mitglieder der Achten Altersberichtskommission der Bundesregierung befassen, die von der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Franziska Giffey, berufen wurden. Den Vorsitz des Sachverständigengremiums übernimmt Prof. Dr. Andreas Kruse, Direktor des Instituts für Gerontologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.
Die Sachverständigenkommission zur Erstellung des Achten Altersberichts der Bundesregierung soll herausarbeiten, welchen Beitrag Digitalisierung und Technik zu einem guten Leben im Alter leisten können und welchen Nutzen und Mehrwert dies für ältere Menschen hat. Zugleich sollen die gesellschaftlichen, sozialen und ethischen Fragen beleuchtet werden, die eine zunehmende Technisierung des Alltags älterer Menschen mit sich bringt. Der Expertenbericht soll bis November 2019 vorliegen. Die Arbeit der Sachverständigenkommission wird begleitet von der Geschäftsstelle
Altersberichte der Bundesregierung am Deutschen Zentrum für Altersfragen.

 

Konferenz „Angekommen in Deutschland – was nun? Europäische Impulse zur gesellschaftlichen Teilhabe von Geflüchteten und Migrant*innen“

Die Konferenz wird von der Nationalen Agentur beim BIBB veranstaltet und findet am 30.10.2018 in Köln statt. Im Rahmen der Veranstaltung möchten wir Projekten, Stakeholdern sowie Praktikerinnen und Praktikern, die sich mit verschiedenen Facetten des Themenfeldes Flucht, Migration und Integration beschäftigen, Raum geben zum Informieren, Austauschen und Vernetzen.
Das vorläufige Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier:

 

Seminar „Evaluation und Wirkungsmonitoring für öffentlich geförderte Beratungsangebote“

16.11.2018, Berlin
Das Seminar richtet sich an Trägerorganisationen öffentlich geförderter Beratungs- und Coachingangebote sowie an Auftraggeber*innen in Politik und Verwaltung. Alle Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie unter folgendem Link:

 

Save the Date: 14. Bundeskongress für politische Bildung vom 07.-09.03.2019 in Leipzig

Der Kongress widmet sich dem Thema “Emotionen in Politik und Gesellschaft”. Gerade in Zeiten von Populismus und “gefühlten” Wahrheiten scheint es notwendig, den Emotionen Rationalität und Vernunft entgegenzusetzen. Emotionen und Kognitionen i n der Politik, im politischen Denken und Handeln und auch in der politischen Bildung sind jedoch untrennbar miteinander verbunden.
Der Bundeskongress wird in zahlreichen thematischen Sektionen und Workshops die Gelegenheit bieten, wissenschaftliche Ergebnisse sowie politische Herausforderungen zum Thema Emotionen vorzustellen und zu diskutieren. Thematisiert werden aktuelle Befunde zur Rolle von Emotionen in der politischen Auseinandersetzung, in den sozialen Medien, in Wirtschaft, Kunst, Bildung und Technologie.
Als Keynote-Speaker für den Eröffnungsabend hat die israelische Soziologin Eva Illouz zugesagt.
Nähere Informationen finden Sie unter www.bpb.de/bundeskongress.
Auch dieses Mal sind Organisationen sowie Akteurinnen und Akteure der politischen Bildung herzlich eingeladen, einen Workshop im Rahmen des Kongresses anzubieten.

 

Mehr Lebensqualität im Alter – Im Alter IN FORM erweitert Angebote für Seniorenarbeit

Unter dem Titel „Im Alter IN FORM – ausgewogene Ernährung, mehr Bewegung und aktive Teilnahme auf kommunaler Ebene fördern“ bietet die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) Schulungen für Haupt- und Ehrenamtliche in der Seniorenarbeit an. Damit sollen Angebote unterstützt werden, die älteren Menschen den Zugang zu einer ausgewogenen Ernährung, mehr Bewegung und aktiver Teilnahme ermöglichen.
Ziel des Projektes ist es, das Wohlbefinden im fortschreitenden Alter so gut wie möglich zu erhalten und damit die Lebensqualität zu verbessern. Einen neuen Schwerpunkt setzt „Im Alter IN FORM“ bei der Verpflegung in Gemeinschaftseinrichtungen. Aktuelle Termine und Informationen werden auf der Projektwebseite www.im-alter-inform.de veröffentlicht.

 

Lotteriemittel als Kofinanzierung oder Förderalternative nutzen

Gerade für gemeinnützige Einrichtungen sind Lotteriemittel eine wichtige Finanzierungsquelle und Alternative, wenn bestimmte EU- oder Bundes-/Landesprogramme nicht passen. Eine der größten und bekanntesten Soziallotterien in Deutschland ist neben der Deutschen Fernsehlotterie und der Glücksspirale, die Aktion Mensch.
Mit der Soziallotterie Bildungs-Chancen ist erst kürzlich eine neue Lotterie gestartet, die ihren Fokus gezielt auf die Förderung von nationalen und internationalen Bildungsprojekten legt. Seit dem 01.08.2018 können Anträge von gemeinnützigen Trägern und öffentlichen Einrichtungen mit Sitz in Deutschland bei der Bildungs-Chancen-Lotterie eingereicht werden. Weitere Informationen zur Förderung und Antragstellung finden Sie hier.

Kirchenpolitische Informationen

VDD verlängert Referat für Flüchtlingsfragen

Der Verband der Diözesen Deutschlands hat am 26.06.2018 beschlossen, dass das Referat für Flüchtlingsfragen im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz für weitere fünf Jahre bestehen bleibt. Diese Entscheidung unterstreicht, dass die kirchliche Arbeit für Geflüchtete auch auf der Bundesebene fortgesetzt wird.

 

Katholische Kirche in Deutschland – Zahlen und Fakten 2017/18

Die Deutsche Bischofskonferenz hat am 09.08.2018 die Broschüre Katholische Kirche in Deutschland – Zahlen und Fakten 2017/18 veröffentlicht. Die Publikation aus der Reihe Arbeitshilfen (Nr. 299) informiert über Zahlen des Jahres 2017 und aktuelle Entwicklungen bis in das Jahr 2018. Die Eckdaten der (Erz-)Bistümer, die die Deutsche Bischofskonferenz bereits am 20. Juli 2018 veröffentlicht hat, wurden für die Broschüre aufbereitet. Einordnende Beschreibungen ergänzen das Gesamtbild der katholischen Kirche in Deutschland und geben so Antworten darauf, was diese in Deutschland leistet.
Die Broschüre kann unter www.dbk.de in der Rubrik Publikationen bestellt oder als pdf-Datei heruntergeladen werden.

 

Masterstudiengang „Interreligiöse Dialogkompetenz“

Einrichtungen in kirchlicher, aber auch in kommunaler oder freier Trägerschaft stehen heute vor der Herausforderung, ihre Angebote immer häufiger auch Menschen anderer Religionen oder Kulturen zu öffnen. Das gilt für Tätigkeiten in der Sozialen Arbeit, in Pflegeeinrichtungen und Beratungsstellen genauso wie für Mitarbeiter in den Bereichen der Bildung, Erziehung und Seelsorge.
Mit dem berufsbegleitenden Masterstudiengang „Interreligiöse Dialogkompetenz“ bietet das Erzbistum Köln seit 2016 Interessierten aus diesen Berufsfeldern eine Möglichkeit, sich in diesem Bereich für die Aufgaben der Zukunft zu wappnen. „Der Studiengang befähigt die Absolventen, verantwortliche Tätigkeiten in Berufsfeldern zu übernehmen, die von religiöser und kultureller Vielfalt geprägt sind. Dazu gehört das wissenschaftliche Arbeiten ebenso wie Management- und Führungsaufgaben“, informiert Prof. Dr. Thomas Lemmen vom Referat Dialog und Verkündigung im Erzbistum Köln.
Für den zweiten Durchgang, der am 1. Oktober 2018 beginnen wird, sind noch freie Studienplätze zu vergeben. Interessierte wenden sich bitte an: thomas.lemmen@erzbistum-koeln.de

 

Theologische Fortbildung „Rut“ zu Migration und Flucht

Das Institut für Weltkirche und Mission (IWM) bietet mit dem Fortbildungsprojekt „Rut“ von 2017 bis 2020 an mehreren Orten Veranstaltungen in unterschiedlichen Formaten zum Thema Migration und Flucht an. Vor dem Hintergrund einer sich pluralisierenden Gesellschaft und des Anspruchs der Kirche, Zeichen und Werkzeug der Einheit zu sein, geht es dabei vor allem um die Frage, wie Beziehungen zwischen einheimischen und zugewanderten Christen auf Augenhöhe gelingen können. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Zugängen aus dem Bereich der systematischen Theologie und der bibeltheologischen Forschung. Die mehrtägigen Veranstaltungen vermitteln jedoch auch soziologische Erkenntnisse und praktische Übungen zum Umgang mit Interkulturalität. Ab November 2018 wird die Fortbildung in Kooperation mit dem Theologisch-Pastoralen Institut für berufsbegleitende Bildung in Mainz angeboten. Anmeldungen zu dieser Veranstaltungsreihe sind bis zum 1. Oktober 2018 möglich

Europapolitische Informationen

LLLP Reaction to the Multiannual Financial Framework (MFF) proposal for 2021-2027

The Lifelong Learning Platform elaborated its reaction to the new Proposal for a EU Budget and MFF programme after 2020. We are glad to see that the European Commission strives to adjust spending in key areas and most of all, shows commitment to reinforce the iconic Erasmus+ programme with a doubled budget. But we also call on EU leaders to dare more as a requirement to face EU challenges and truly empower citizens through learning and well-structured cooperation! Read our reaction here:

 

Grundlagenseminar „Europa gemeinsam gestalten“

27.11.2018, Bonn
Das Seminar führt in das EU-Programm »Europa für Bürgerinnen und Bürger« ein. Das Programm bietet finanzielle Unterstützung für eine Vielzahl von bürgernahen Projekten in Europa. Europabeauftragte von Kommunen, Aktive in Vereinen und anderen Organisationen, die internationale Begegnungen, Austausch- oder Kooperationsprojekte mit europäischen Partnern organisieren wollen, sind mit diesem Seminar angesprochen.
Weitere Informationen: www.kontaktstelle-efbb.de/infos-service/veranstaltungen

 

Antragswerkstatt „Sind wir auf dem richtigen Weg?“

28.11.2018, Bonn
Das Bürgerschaftsprogramm unterstützt Aktivitäten im Rahmen kommunaler Partnerschaften sowie Vorhaben von zivilgesellschaftlichen Organisationen, die sich europäischen Fragestellungen widmen. Das Seminar »Sind wir auf dem richtigen Weg?« richtet sich an Projektverantwortliche aus Organisationen, Kommunen und Einrichtungen, die einen Antrag zu den Einreichfristen 2019 bearbeiten.
Weitere Informationen: www.kontaktstelle-efbb.de/infos-service/veranstaltungen

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