Kritik an Einsparungen bei Integrationskursen

Bund schränkt Integrationskurse massiv ein – Sprachförderung und Arbeitsmarktintegration gefährdet:
Der Bund hat den Zugang zu Integrationskursen für freiwillige Teilnehmende aus haushaltspolitischen Gründen abrupt eingeschränkt.

Damit verlieren hunderttausende Zugewanderte – darunter Geflüchtete aus der Ukraine, Asylsuchende, Geduldete sowie EU-Bürger:innen – den wichtigsten Zugang zu Deutschkenntnissen und gesellschaftlicher Orientierung.

Die Katholische Erwachsenenbildung Deutschland fordert sofortiges Handeln:
1. Rücknahme der Einschränkungen und Wiederaufnahme freiwilliger Kursteilnahmen
2. Härtefallregelung für unterbrochene Kurse und offene Reststunden
3. Planungssicherheit für 2026 zum Erhalt bestehender Strukturen
4. Transparente Kommunikation und verlässliche Rahmenbedingungen
5. Auskömmliche Finanzierung, die tatsächliche Kosten berücksichtigt

Integration beginnt mit Sprache. Und Sprache braucht verlässliche Strukturen.
Die KEB Deutschland steht an der Seite ihrer Einrichtungen, Lehrkräften und den vielen motivierten Teilnehmenden, die Integration tagtäglich mit Leben füllen und wirksam umsetzen.

Von der Politik erwarten wir jetzt eine schnelle Lösung, die Vertrauen und Planungssicherheit schafft – und Deutschlands Integrationspolitik
handlungsfähig hält.

20260220_PM_ Spracherwerb ist die Voraussetzung für gelingende Integration