Zeitschrift EB – Aktuelle Ausgaben


EB 4/2020

Geschichten erzählen – Storytelling

Die Bildauswahl unserer Hefte ist immer ein Anlass zum kreativen Brainstorming. Was passt zum Thema? Wie lässt es sich so umsetzen, dass sie mehr ist als Illustration? Ein Raum für künstlerische Interpretation? Mal fragen wir Fotograf/-innen oder Grafiker/-innen, mal stoßen wir auf interessante Ausstellungen oder Präsentationen. Und schließlich – was kostet das? Auch bei diesem Heft haben wir lange hin und her überlegt. Ein sehr schöner Vorschlag hat sich lange gehalten: ein Daumenkino, das eine Geschichte erzählt. Aber welche Geschichte, wer soll das zeichnen – und vor allem: Wie lässt sich das so im Heft realisieren, dass das Layout trotzdem passt? Letztendlich und nach einigen Versuchen hat das mit dem Daumenkino nicht funktioniert. So kommt jetzt mit Arthur Rackham ein Großmeister der Bildergeschichten zum Zug.

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EB 3/2020

Wellbeing

Ein Heft zum Thema “Wellbeing” herauszubringen, wenn gerade die schlimmste Krise nach Kriegsende über die Erwachsenenbildung hereingebrochen ist, klingt schon kurios. Wir haben darüber in unserer Video-Konferenz diskutiert: Sollen wir lieber stattdessen ein Corona-Heft machen? Aus den verschiedenen Homeoffices hallte allgemeines Aufstöhnen entgegen: nicht schon wieder Corona!

Dann ist ein Heft, das das Gegenteil davon zeigt, genau das Richtige: die Schönheit, das Wertvolle, das Erhaltenswerte von Erwachsenenbildung. Sie kann uns lehren, wie wir gesund bleiben, dass wir uns wohlfühlen, auf andere zu achten, dass wir persönlich und in unserer Gemeinschaft ein gutes Leben führen. Hoffentlich eine wohltuende Lektüre!

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EB 2/2020

Erwachsenenbildung in und aus aller Welt

Im Heft 1/2017 haben wir uns bereits mit der internationalen Erwachsenenbildung beschäftigt, und zwar aus der Perspektive der »nachhaltigen Entwicklung«. Anlass dafür war vor allem die von den Vereinten Nationen beschlossene Agenda 2030, die im vierten Ziel eine inklusive, gerechte und hochwertige, lebenslange Bildung einfordert. In unserer Ausgabe 2017 kam vor allem zweierlei zum Ausdruck: die Wut über den weiterhin herrschenden Postkolonialismus mit dem ausbeuterischen Wirtschaftssystem, wie es z. B. Dr. Espérance-Francois Bulayumi in seinem Beitrag in dem Heft beklagt. Zum anderen zeigte sich das hohe Engagement, das vielerorts für die Belange der Länder des Südens aufgebracht wird. Vor diesem Hintergrund bewegt sich auch das aktuelle Heft: International präsentieren sich vielfältige Ausprägungen von professioneller Erwachsenenbildung, deren Wirkung in vielen Kontinenten durch die übergreifenden Strukturen allzu oft nicht zur Entfaltung kommen kann.
P.S.: Da diese Ausgabe schon in der Endproduktion war, als die Corona-Krise ausbrach, konnten wir uns hier nicht vertiefend mit den aktuellen Ereignisse beschäftigen. Wir verweisen auf die Stellungnahme der KEB Deutschland »Rettungsschirm für die Erwachsenenbildung!«, die wir auf Seite 75 abdrucken.

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EB 1/2020

Prävention von Missbrauch und sexualisierter Gewalt

Für dieses Heft haben wir uns für ein Thema entschieden, das nicht einfach zu bearbeiten ist. Es verbietet sich, hier nur mit sachlicher Distanz heranzugehen – als wenn es um E-Learning und Bildungspolitik ginge. Zu schrecklich ist jede einzelne Tat und zu sehr sind Vertreter der katholischen Kirche verstrickt. Als Erwachsenenbildung können wir im Rahmen der Präventionsarbeit einen Beitrag dazu leisten, dass in Zukunft solche Verbrechen verhindert werden. Bei aller nötigen Professionalität und gebotenen Distanz, die diese Arbeit erfordert, sollen Opfer und ihre Leiden präsent sein. Darum drucken wir eine Bildreihe ab, die die sexualisierte Gewalt gegen Kinder künstlerisch aufbereitet, aber schonungslos darstellt.

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EB 4/2019

Schule und Erwachsenenbildung

Rund 23 Jahre, von 1971 bis 1994, hat Heribert Herbermann unsere Zeitschrift als verantwortlicher Redakteur betreut. Nun hat uns die Nachricht erreicht, dass er im Alter von 94 Jahren gestorben ist. Wir sind – auch heute noch – seinem Wirken zu großem Dank verpflichtet. Er hat nicht nur die Zeitschrift, wie sie in jetziger Form besteht, entscheidend mitgeprägt, sondern auch die Katholische Erwachsenenbildung Deutschland als Geschäftsführer. In jeder Ausgabe, die wir produzieren, steckt heute noch ein Stück seiner Gabe, weitsichtig und klug die Geschicke der (katholischen) Erwachsenenbilddung zu beeinflussen und unsere Arbeitsgemeinschaft zu steuern. Besonders in den schwierigen Anfangsjahren hat er dafür gesorgt, dass die Zeitschrift bestehen bleibt. Wir sind traurig über seinen Tod, aber gleichzeitig dankbar, dass es ohne ihn diese Zeitschrift in dieser Form nicht geben würde.

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EB 3/2019

Unsicherheit und Angst

Wer kann schon angstfrei durch die Welt gehen? Stabilität und Sicherheit im Leben geben uns Regelmäßigkeiten, wie etwa unsere Redaktionstreffen an immer demselben Ort oder die Tasse Kaffee, die uns zuverlässig bei der Arbeit zur Seite steht. Besonderen Rückhalt bieten all die Menschen, auf die wir uns verlassen können – etwa die Autor/-innen der Ausgaben oder die Mitarbeitenden des Verlags. Wie verletzlich dieser Frieden sein kann, machen die Bilder in diesem Heft von Menschen deutlich, die Teile ihres Lebens in der Psychiatrie waren und ihre inneren Welten mit ihrer Kunst veranschaulichen. Dass derartige Emotionen unser Denken und Handeln nachhaltig bestimmen können, zeigen die vielfältigen Verschwörungstheorien, die viele Menschen glauben und es so bis in die hohe Politik geschafft haben. Da wünscht man sich doch, dass möglichst viele mit Ruhe, Vernunft und einer regelmäßigen Tasse Kaffee ihre Arbeit machen!

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EB 2/2019

Geschlechtergerechtigkeit

70 Prozent aller, die in der öffentlichen Erwachsenenbildung arbeiten, sind Frauen. Und bei der Teilnehmendenschaft sieht es auch nicht anders aus. Man kann sagen: hier ist das Soll überfüllt, sofern man eine gute Genderquote mit einem überproportionalen Frauenanteil verbindet. Bei einer statistischen Auswertung der Anwesenden unserer letzten Redaktionsrunde sind wir auf eine Quote von 3:1 gekommen (drei Männder), wobei drei Frauen aus dem Team verhindert waren. Wir führen diese Debatte in der Erwachsenenbildung demnach stark aus einer Außensicht, aus der Beobachtung und unserem gesellschaftlichen Werteverständnis heraus. Bei der Heftgestaltung handeln wir sowieso nach dem Diversitäts-Ansatz: Jede und jeder bringt persönliche Eigenschaften und Fähigkeiten mit ins Team ein. So gelingt – hoffentlich – ein interessantes Heft über Gleischstellung, egal ob es von Frauen oder Männern gemacht wird.

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EB 1/2019

Sozialpolitik

Das Thema “Sozialpolitik” ist nicht irgendein beliebiges. Es trifft den Kern unserer Gesellschaft. Entsprechend die Breite der Diskussionen, die wir in der Redaktion geführt haben, wie wir die letztendlich wenigen Seiten mit so viel Stoff füllen können. Armut? Familie? Krankenversorgung? Ehrenamt? Subsidiarität? Wohlfahrtsstaat? Christliche Verantwortung? Gerechtigkeit? Rente? Und natürlich: Bildung? Die gewichtigsten Argumente schwirrten wie Insekten durch den Raum. Welche sollen wir für das Heft aufgreifen, welche auslassen? Prekäre Lebensverhältnisse sind doch DAS Top-Thema der Sozialpolitik – oder fokussieren wir uns  damit auf eine einseitige Darstellung? Was also tun? Wie gut, dass wir neben der Redaktion auch einen aktiven Beirat haben. Prof. Dr. Johanna Bödege-Wolf, Expertin für Sozialpolitik, übernahm kurzerhand die Konzeption des Heftes, und Hermann Kues, langjähriger Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, den einführenden Text. Da können wir uns nur bedanken.

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