Zeitschrift EB – Aktuelle Ausgaben


EB 2/2022

Leib und Körper in der Erwachsenenbildung (im Erscheinen)

Erwachsenenbildung steht nicht unbedingt im Verdacht, sich allzu intensiv mit „body issues“ zu befassen. Körperbezogene Bildung wird vor allem im schulischen Sportunterricht verortet, während mit Volkshochschulen oder Tagungshäusern zuerst kognitive Angebote assoziiert werden. Es gibt allerdings auch die andere Seite. Neben Vorträgen, Sprach- und Computerkursen haben viele Bildungseinrichtungen Yoga, Schwangerschaftsgymnastik oder Meditation im Programm.

Hinzu kommt: Leibliche Präsenz und (Selbst-)Erfahrung sind ein wichtiger Motivationsfaktor für Lehrende, Trainer:innen und Teilnehmende. Zwei Jahre Corona-Schutzmaßnahmen haben hier eine Leerstelle hinterlassen, die selbst durch den parallelen Digitalisierungsschub nicht gefüllt werden konnte. Damit erinnert uns die Pandemie daran, dass der Körper mehr ist als ein Werkzeug, das gepflegt und repariert werden muss. Wenn Videokonferenzen Entzugserscheinungen hervorrufen, wird deutlich, wie wichtig leibliches Erleben in allen Facetten für eine gelingende Bildungspraxis ist.

Inhaltsverzeichnis (Vorschau)


EB 1/2022Erwachsenenbildung 2022 Jg. 68, Heft 1

Ehrenamt und Engagement

Ehrenämter und freiwilliges Engagement haben in Deutschland und Österreich Tradition. Statistiken zufolge engagierten sich in den letzten Jahren bis zu 28,8 Millionen Menschen deutschlandweit, Tendenz steigend. Auch die Erwachsenenbildung lebt in nicht unerheblichem Maße von freiwilligem Engagement. Das gilt insbesondere für die konfessionell getragene Bildung. Jede fünfte Person in der katholischen Erwachsenenbildung war 2019 freiwillig aktiv. Umso wichtiger ist es, Motive und Bedürfnisse freiwillig engagierter Menschen zu verstehen und – als Bildungsträger ebenso wie in Bildungsförderung und -politik – verantwortungsvoll damit umzugehen.

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Cover

EB 4/2021

Erwachsenenbildung und die Coronakrise

Der Mensch ist, wie alle Organismen, ein anpassungsfähiges – ein lernfähiges – Lebewesen. Ein globales und einschneidendes Phänomen wie eine Pandemie mit ihren Folgen stößt entsprechend neue Lernprozesse an, die Veränderungen auslösen.

Noch nie gab es eine größere Existenzkrise für die Erwachsenenbildung. Ob und wie sich die Institutionen und ihre Mitarbeitenden von dieser Zeit erholen werden, ist noch nicht abzusehen. Gleichzeitig, und das zeigen wir auch in diesem Heft, kann sich die Erwachsenenbildung auf ihr kreatives und innovatives Potenzial verlassen.

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CoverEB 3/2021

Über Bildung

Ein Heft über Bildung? Nichts einfacher als das – wir beschäftigen uns immerhin mit (fast) nichts anderem. Ausgangspunkt war die Verabschiedung eines neuen »Mission Statements« der Katholischen Erwachsenenbildung Deutschland, unserer Herausgeberin. Aber wie sich zeigte – so einfach ist das Thema nicht für eine Zeitschrift, denn es gab viel zu klären und zu bedenken. So ist eine Ausgabe entstanden, die zeigt: Es lohnt sich, sich auch mal etwas ausführlicher und mit längeren Beiträgen mit dem grundlegenden Verständnis unserer Arbeit zu beschäftigen.

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EB 2/2021

Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Bildungseinrichtungen sind wahrscheinlich nicht die ersten Akteure, die einem beim Thema Klimaschutz einfallen. Sie emittieren relativ wenig Treibhausgase und haben keinen unmittelbaren Einfluss auf umwelt- und wirtschaftspolitische Entscheidungen.
Zwar kann Bildung dazu beitragen, Menschen aller Schichten und Altersstufen für den Umgang mit der Klimakrise fit zu machen. Kurzfristige Erfolge und rasche Veränderungen, wie sie Klimaforscher/-innen mit Recht fordern, kann man von Bildungsangeboten allerdings kaum erwarten.
Andererseits waren auch Jugendliche bis vor kurzem keine Akteure, die man beim Klimaschutz auf der Rechnung hatte. Schlummern also vielleicht in der Erwachsenenbildung noch unentdeckte Kräfte?

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